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Beim Kinderferienprogramm mit dem Verein der Hundefreunde Niefern springt Labrador-Hündin „Feebee“ – angeleitet durch Ayleen (links) – zur Freude der Kinder eifrig durch die Ringe.  Tilo Keller
Beim Kinderferienprogramm mit dem Verein der Hundefreunde Niefern springt Labrador-Hündin „Feebee“ – angeleitet durch Ayleen (links) – zur Freude der Kinder eifrig durch die Ringe. Tilo Keller
29.08.2017

Flinke Vierbeinererobern Kinderherzen

Niefern-Öschelbronn. „Feebee“ sprang zur Freude der Kinder eifrig durch einen Ring nach dem anderen. Die Labrador-Hündin zeigte beim Kinderferienprogramm der Gemeinde Niefern-Öschelbronn gerne, welche Tricks sie schon gelernt hat. Die zwölfjährige Ayleen ist mit „Feebee“ regelmäßig zum Trainieren auf dem Vereinsgelände und konnte deshalb den jungen Hundefreunden vorführen, wie viel Spaß die Beschäftigung mit dem Tier macht.

Der alljährliche Beitrag zum Ferienangebot vom Verein der Hundefreunde Niefern richtet sich speziell an Kinder, die mehr über den Umgang mit den Vierbeinern lernen möchten. Zunächst haben die Kinder einige freundliche Hunde aus dem Verein kennengelernt, die sie später auch durch einen Parcours führen durften. Selbstverständlich wurden nur Tiere ausgesucht, die mit Kindern gut umgehen können. „Dieses Mal haben wir lauter Kinder dabei, die eher vorsichtig und zurückhaltend gegenüber den Hunden sind“, merkte Sabine Schubert, Schriftführerin des Vereins, an. Bevor die Kinder selbst Kontakt mit den Hunden aufnahmen, wurden sie eingewiesen. „Wir haben zwölf Hunderegeln erklärt“, sagte Übungsleiterin Christine Schubert. „Beispielsweise, dass man den Hund beim Fressen nicht stören soll, dass man den Besitzer erst fragt, wenn man einen Hund streicheln möchte oder dass Kinder nicht unbeaufsichtigt mit Hunden spielen sollen.“

Der Verein der Hundefreunde Niefern hat derzeit rund 230 Mitglieder. Um das Angebot für die jungen Gäste noch vielfältiger zu gestalten, war zusätzlich das Geruchsjäger-Such- und Zughundezentrum Pforzheim mit fünf Hunden zu Besuch. Emma, die dreijährige Golden-Retriever-Hündin, hatte nach wenigen Minuten ein im Gelände verstecktes Kind gefunden. „Es ist wichtig, dass der Hund am Ende, wenn er die Person gefunden hat, eine Belohnung bekommt“, erklärte Aike Kremser von den Geruchsjägern Pforzheim.

„Ich kann leider keinen Hund haben, weil mein Papa eine Allergie hat“, erklärte die zwölfjährige Teilnehmerin Jessica. „Deshalb ist es gut, dass ich hier mit Hunden zusammen sein kann.“ Christine Schubert berichtete, dass so manches Kind, das einmal am Ferienangebot teilgenommen hat, später mit seinem eigenen Hund auf den Platz gekommen sei. ck