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Der gambische Flüchtling, der in Öschelbronn mehrfach für Unruhe sorgte, soll abgeschoben werden. Jedoch gestaltet sich die Abschiebung schwierig. Symbol foto: picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth 

Flüchtling aus Öschelbronn soll abgeschoben werden – aber Gambia lehnt Landungen ab

Niefern-Öschelbronn. Der Flüchtling aus Gambia, den Beamte des Polizeipostens Niefern Ende Juni in Öschelbronn in einer Asylunterkunft festnahmen und für eine bereits verhängte siebenmonatige Haftstrafe in die Justizvollzugsanstalt Heimsheim brachten, muss damit rechnen, dass die Behörden ihn 2022 in sein Heimatland abschieben. Im Juli hatte das baden-württembergische Ministerium für Justiz und Migration noch wenig Chancen gesehen, den jungen Afrikaner auszuweisen, da Gambia derzeit Landegenehmigungen für solche Rückflüge ablehne. Doch nach der jüngsten Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Erik Schweickert aus Niefern sieht das anders aus.

Im März dieses Jahres habe das Land mit einem Sammeltransport 18 Straftäter nach Gambia geflogen, im November 2020 ebenfalls mit einer

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