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„Wir sind krisenerprobt“, sagt Jobcenter-Leiter Hartmut Schölch. Foto: Kollros
„Wir sind krisenerprobt“, sagt Jobcenter-Leiter Hartmut Schölch. Foto: Kollros
19.07.2016

Flüchtlinge machen dem Jobcenter Arbeit

Enzkreis. Das Jobcenter des Enzkreises verzeichnet seit dem vergangenen Jahr wieder einen Anstieg der Zahlen der zu betreuenden Menschen. Der hauptsächliche Grund hierfür sei, so Amtsleiter Hartmut Schölch im Kreistag, die zunehmende Zahl von Flüchtlingen, die den Status von Asylberechtigten erlangen und somit zu Leistungsempfängern beim Jobcenter werden.

Laut aktuell vorliegenden Zahlen ist das Jobcenter für rund 240 sogenannte Bedarfsgemeinschaften mit Leistungsempfängern in Richtung der Zahl 600 zuständig. Die meisten von ihnen kommen aus Syrien, gefolgt von Irakern, Eritreern und einigen wenigen Iranern. Schölch erwartet in den nächsten Wochen und Monaten aus diesen Bevölkerungskreisen weitere 460 Bedarfsgemeinschaften mit etwa 1150 Personen. Dann würden Flüchtlinge aus diesen vier Herkunftsländern mit über 1700 Personen fast ein Drittel aller Hartz-IV-Empfänger ausmachen.

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