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Auf dieser Wiese in Heimsheim soll bald eine Unterkunft für Asylbewerber entstehen. Im Hintergrund die Ludwig-Uhland-Schule.  späth
Auf dieser Wiese in Heimsheim soll bald eine Unterkunft für Asylbewerber entstehen. Im Hintergrund die Ludwig-Uhland-Schule. späth
29.09.2015

Flüchtlinge sollen an Heimsheimer Ludwig-Uhland-Schule ziehen

Beim Thema Asylstandort sind in Heimsheim die Würfel gefallen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung ging es um die Unterbringung von Flüchtlingen an einem geeigneten Standort. Bürgermeister Jürgen Troll erläuterte die vom Gemeinderat in Erwägung gezogenen Grundstücke für die Unterkünfte.

Die erste Möglichkeit sei das Grundstück zwischen der Schulstraße und Förichstraße, die weiteren ein Grundstück im Gewerbegebiet Egelsee oder in unmittelbarer Autobahnnähe. Nach der Abwägung der Vor-und Nachteile sowie der Chancen und Risiken der drei Grundstücke sei das Grundstück zwischen Schulstraße und Förichstraße am besten geeignet.

Vor allem die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, zum Zentrum, Freizeitmöglichkeiten und die Busverbindung seien hervorzuheben. Die anderen beiden Grundstücke dagegen seien zu abgelegen und könnten den Flüchtlingen somit falsche Signale vermitteln. „Durch die zentrale Lage der Flüchtlingsunterkunft möchten wir die Integration erleichtern.“, sagte Troll.

Stadtamtsrat Paul Moch zeigte den Lageplan der Flüchtlingsunterkunft. Geplant sind fünf hochwertige Wohnmodule und ein Verwaltungsraum, die um einen freien Platz gruppiert sind. Die Anlage biete Platz für eine Heimleitung sowie Sozialbetreuung für die Flüchtlinge und erfülle hohe Standards. Bürgermeister Troll war sich darüber im Klaren, dass jeder Standort eine gewisse Sorge und Betroffenheit bei den Bürgern auslöse und wies darauf hin, dass es die Pflicht jeder Gemeinde sei, den Landkreis bei der Unterbringung zu unterstützen.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 30. September, in der Pforzheimer Zeitung.