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Mal leise, mal flott präsentierte sich der Flutlicht-Chor Dennach unter Leitung von Mark Ayzikov bei seinem ersten Konzert in Schwann. Foto: Molnar
Mal leise, mal flott präsentierte sich der Flutlicht-Chor Dennach unter Leitung von Mark Ayzikov bei seinem ersten Konzert in Schwann. Foto: Molnar
18.12.2016

Flutlicht-Chor Dennach begeistert mit Liedern zum Fest der Liebe

Eine schlichte Melodie sagt oft mehr als tausend Worte. So gelang es dem Flutlicht-Chor Dennach beim Adventskonzert in der Schlosskirche Schwann, mit dem Lied „Advent ist ein Leuchten“ zu berühren und die hoffnungsvolle Botschaft der Heiligen Nacht auf sanfte Weise zu vermitteln. Doch nicht nur damit: Viele traditionelle und moderne weihnachtliche Chorstücke zum Träumen und Mitschwingen hatten die Formation des Gesangvereins Edelweiß Dennach und ihr Leiter Mark Ayzikov im Gepäck.

„Das ist unser Geschenk an Sie, lassen Sie den Weihnachtszauber herein“, sagte die Vorsitzende Christine Bodamer. Zum Auftakt klopften die Sänger wie einst Maria und Joseph mit ihren Stimmen an die Tür – mit „Somebody’s knocking“. Nach dieser schwungvollen, von Ayzikov am Klavier begleiteten Eröffnung gab es mit „Lord I want to be a Christian“ etwas Ruhiges fürs Gemüt. Bei dem A-Cappella-Stück wirkten Silke Aldinger und Christine Bodamer (Sopran), Astrid Lehmann und Sylvia Glück (Alt), Gabriele Kalms und Daniel Trumino (Tenor) sowie Frank Laupp und Guido Zurborg (Bass) als Solisten.

Oft waren die Lieder perkussiv oder solistisch geprägt, so auch der einfallsreich präsentierte Ohrwurm „Lean on me“ oder das „Ave Glöcklein“ mit den Sopranistinnen Sabine Seeger und Bodamer. Originell dargeboten wurde auch „This Little Light of Mine“, das mit vielen Pausen eingeleitet, im Zuge des Klaviereinsatzes aber mitreißend schnell wurde und die Zuhörer zum Mitklatschen animierte. Zwischen solch dynamischen Spirituals und besinnlichen Stücken wie „Ich glaube“ oder „Weit, weit weg“ wurden Gedichte vorgetragen. Richtig weihnachtlich wurde es bei den Klassikern „Leise rieselt der Schnee“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“ – oder dem stimmungsvollen Winterlied „Weißer Winterwald“. Mit der Zugabe „Feliz Navidad“, die Guido Zurborg an der Gitarre begleitete, endete ein kurzweiliger Abend.