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Diese mächtige Douglasie zählt zu den Lieblingsbäumen von Förster Bernhard Brenneis. In seinem Revier steht im Eyachtal bald eine große Verkehrssicherungsmaßnahme an. Foto: Marx
Diese mächtige Douglasie zählt zu den Lieblingsbäumen von Förster Bernhard Brenneis. In seinem Revier steht im Eyachtal bald eine große Verkehrssicherungsmaßnahme an. Foto: Marx
31.08.2017

Förster kümmern sich um mehr als den Wald

Neuenbürg. Heutzutage sind Förster für viele Dinge zuständig. Selbst die Verkehrssicherheit fällt in ihren Zuständigkeitsbereich. Ab 9. Oktober beginnt im Eyachtal eine Maßnahme,die seit über einem Jahr intensiv vorbereitet worden ist.

Da sage noch einer, ein „Forsti“ hätte nur etwas mit Bäumen als solchen zu tun: Bernhard Brenneis, der Förster aus dem Revier Dobel-Eschbach, ist – wie seine Kollegen – nicht nur ein profunder Kenner des Waldes. Förster sein heißt heutzutage auch, in Kooperation mit Umweltschutzorganisationen Projekte zu organisieren, Seminare zu ausgewählten Themen zu begleiten, den Kontakt zu städtischen Bauhofmitarbeitern zu halten, sich ums Grundwasser zu sorgen und auch um die Verkehrssicherheit von Straßen, die den Wald durchziehen.

Der 56-Jährige, der im Rahmen der Forstserie kürzlich das Ziegenbeweidungsprojekt im vorderen Eyachtal vorgestellt hat, ist demnächst nicht nur im Dienst des Waldes, sondern auch der Autofahrer aktiv. Ab 9. Oktober wird die Landesstraße 340 im Eyachtal für die Dauer von drei Wochen jeweils von montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr gesperrt. Schulbusse dürften zwar weiterhin fahren, doch der Rest der Verkehrsströme müsse sich in diesem Zeitraum neu orientieren. 6000 Festmeter Holz werden mit Hilfe eines österreichischen Unternehmens im genannten Zeitraum entlang der Straße entnommen. Das Unterfangen, ist von Brenneis bereits seit Mitte 2016 intensiv vorbereitet worden.