760_0900_129782_108907034.jpg
Die junge Frau befand sich damals wegen anderer Straftaten, darunter Diebstahl und Computerbetrug, in einer Bewährungszeit. Sie wird als reifeverzögert eingeschätzt, weshalb das Jugendstrafrecht gilt, Symbolbild: picture alliance/dpa | David-Wolfgang Ebener 

Frau aus dem Kreis Calw freigesprochen: Misshandlung nicht mehr nachweisbar

Kreis Calw. Die 60-jährige Frau, die beschuldigt war, in einer Calwer Kreisgemeinde und im mittelfränkischen Herrieden über Jahre hinweg ihre fünf Adoptivkinder schwer misshandelt zu haben, ist am Mittwoch vom Landgericht Tübingen teils freigesprochen worden, teils wurde das Verfahren wegen Verjährung eingestellt. Das Urteil entsprach den Plädoyers der Verteidigung wie auch von Oberstaatsanwalt Thomas Trück. Der Schlussvortrag des Anklagevertreters klang stellenweise doch wie eine Rechtfertigung in eigener Sache.

Die meisten der verhandelten Taten zwischen den Jahren 1999 und 2004 hätten sich wohl tatsächlich in ähnlicher Weise

Der Artikel interessiert Sie?

Jetzt weiterlesen mit einem Zugangspass oder einem PZ-news-Abo!

Sie sind bereits Abonnent oder haben einen Monatspass?