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Von der B293 auf den Acker: Bei einem Unfall in Bretten hatte sich ein Chevrolet mehrfach überschlagen und ein Sattelschlepper eine unfreiwillige Tour durchs Grüne unternommen und dabei einen Baum gestreift.
Von der B293 auf den Acker: Bei einem Unfall in Bretten hatte sich ein Chevrolet mehrfach überschlagen und ein Sattelschlepper eine unfreiwillige Tour durchs Grüne unternommen und dabei einen Baum gestreift. © TV-BW
Nach mehreren Überschlägen wurde die Fahrerin dieses Chevrolets in ihrem Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr musste sie aus dem Wrack herausschneiden.
Nach mehreren Überschlägen wurde die Fahrerin dieses Chevrolets in ihrem Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr musste sie aus dem Wrack herausschneiden. © TV-BW
09.01.2013

Frau nach Überschlag eingeklemmt - Lkw im Feld

Mehrfach überschlagen und eingeklemmt - eine Autofahrerin wurde am Mittwochmorgen auf der B293 nahe der Kreuzung mit der B35 bei Bretten schwer verletzt. Nach ersten Informationen kam es zu einer Kollision mit einem Sattelschlepper, der rund 100 Meter weit über Wiesen bretterte, bis er in einem Feld stecken blieb.

Nach den Feststellungen der Bruchsaler Verkehrspolizei war der 31 Jahre alter Lkw-Fahrer um 9.15 Uhr von Walzbachtal her kommend in Richtung B35 unterwegs, als er etwa 1,5 Kilometer vor dem sogenannten Karlsruher Dreieck aus unbekannten Gründen zu weit nach links geriet. Dabei prallte das schwere Fahrzeug seitlich mit dem entgegenkommenden Chevrolet einer 77 Jahre alten Frau zusammen. Das Auto schleuderte von der Straße eine Böschung hinunter, überschlug sich mehrmals und blieb auf der Fahrerseite liegen. Dabei wurde die Frau im Auto eingeklemmt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bretten und Diedelsheim mussten sie aus dem Chevrolet herauschneiden.

Ein Rettungshubschrauber brachte die schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzte Frau in eine Klinik in Karlsruhe.

Bei seiner unfreiwilligen Tour durchs Grün hatte der Lkw-Fahrer noch Glück im Unglück: Den einen großen Baum auf weiter Flur hat er mit seinem unbeladenen Sattelschlepper nur gestreift. Ein Frontalcrash mit dem 40-Tonner hätte wohl schlimmere Folgen gehabt. So blieb es bei leichten Gesichtsverletzungen für den Fahrer, der mit dem Rettungswagen in die Brettener Rechbergklinik kam.

Der Sachschaden wird zunächst auf eine Höhe von 20.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste die B293 bis gegen 10.50 Uhr voll gesperrt und der Verkehr örtlich umgeleitet werden. Die Bergung des Lkw wird erst in den Mittagsstunden abgeschlossen sein. pol/tok

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