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Die Bietergemeinschaft „Weissachtalbad“ freut sich gemeinsam mit Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp (Dritter von rechts), der einen symbolischen Scheck in Händen hält, Bauamtsleiter Kai Uwe Lang (Zweiter von rechts) und dem Vorsitzenden des Freibad-Fördervereins, Ralf Schwarzien (Vierter von rechts), über den Bundeszuschuss sowie den Planungsstart zur Modernisierung der Anlage.  Foto: Privat 

Freibad-Sanierung kann bald beginnen: Stadt Knittlingen erhält Bundeszuschuss von 1,8 Millionen Euro

Knittlingen.Dass die Stadt Knittlingen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ einen Zuschuss zur Freibad-Sanierung erhält, ist schon länger klar. Seit einigen Wochen hat es die Stadtverwaltung aber nun schwarz auf weiß, dass sie mit einer Fördersumme von rund 1,8 Millionen Euro planen kann. Im kommenden Herbst soll voraussichtlich mit dem Umbau und der Modernisierung des Freibades begonnen werden.

„Wir haben im März 2019 beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einen Antrag für die Sanierung des Knittlinger Freibades durch Umbau und Modernisierung gestellt“, erinnerte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp. „Und jetzt freuen wir uns riesig, dass fast genau ein Jahr später ein Bundeszuschuss in dieser stattlichen Höhe gewährt worden ist“.

Die Vorbereitungen zur Sanierung des Freibades in der Fauststadt laufen bereits auf Hochtouren. Im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens hat die Stadt Knittlingen zusammen mit der Firma Dornier Consulting ein Planerteam gesucht, welches für die bevorstehenden Aufgaben am besten geeignet ist. Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung zusammen mit den Vertretern der Gemeinderatsfraktionen Ende Februar ein Gespräch mit der Bietergemeinschaft „Weissachtalbad“, geführt.

In der Sitzung am 10. März wurde dann dem Gemeinderat das Ergebnis dieses Bietergesprächs durch die Firma Dornier Consulting präsentiert. Das Ratsgremium beschloss daraufhin, die Stadtverwaltung damit zu beauftragen, die Bietergemeinschaft „Weissachtalbad“ in der Zusammensetzung Göhner & Schrade Architekten GmbH (Knittlingen), Kern Landschaftsarchitektur bdl (Möckmühl), IBT Ingenieurbau GbR (Bretten), WBH-Ingenieure (Pforzheim) und protec Ingenieure (Heilbronn) mit der Generalplanung des Sanierungsprojekts zu betrauen. Vereinbart wurde dabei eine Honorarsumme, die bei rund 817.000 Euro (brutto) liegt.

Auch der Vorstand des Freibad- Fördervereins, Ralf Schwarzien, freute sich, dass es nun bald mit den Arbeiten losgehen kann und die wahrscheinlich letzte Badesaison im alten Schwimmbad ins Auge gefasst werden kann. „Derzeit laufen noch die Vorbereitungen für die Eröffnung des Freibads im Mai. Mit einer Verschiebung muss aber gerechnet werden, je nachdem, wie sich die Corona-Pandemie entwickelt“, sagt Schwarzien, der genauso wie Bürgermeister Hopp darauf hofft, dass die Krise schnellstmöglich überstanden werden kann und wieder Normalität in den Alltag einkehrt.

Peter Hepfer

Peter Hepfer

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