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Die Freien unabhängigen Dobler bei ihrer Vorstellungsrunde. Foto: Meister

Freie unabhängige Dobler sehen sich gut gerüstet für die Wahl

Dobel. Als einen Querschnitt der Bevölkerung charakterisierte Sabine Nobel die Kandidatenliste der Freien unabhängigen Dobler (FuD). „Mit Erfahrungen in verschiedenen Berufs- und Lebensbereichen können wir uns erfolgreich in die Arbeit des Gemeinderats einbinden“, so Nobel bei der Vorstellung im Gasthaus „Linde“.

Neben ihr tritt mit Thomas Mangler lediglich ein zweiter Kandidat wieder zur Wahl an. Skeptisch sieht Nobel dies nicht, sondern hofft auf „frischen Wind“ im Gemeinderat. Die bisherige Zusammenarbeit im Rat mit Pro Dobel bezeichnete sie als konstruktiv. Für sie gilt es mit der Zeit zu gehen und den Schul- und Kindergartenstandort zu stärken. In die gleiche Kerbe schlagen Lutz Auerswald und Tobias Neubauer. „Wir müssen den Dobel fit für die Zukunft machen“, so Auerswald. Dabei will Neubauer aber nicht alles auf den Kopf stellen, sondern an Bewährtem festhalten. „Es gilt nicht nur zu meckern, sondern anzupacken“, äußerte sich Alexander Enders zu seiner Kandidatur. Beate Pfeiffer, Johannes Brunn und Antonino Graffeo wollen die Infrastruktur stärken. „Es ist wichtig Familien mit Kindern eine Zukunft zu bieten“, gab Graffeo als Ziel an. Für Manuel Zahn soll der Dobel „grün“ bleiben und Flächen innerhalb der Wohngebiete genutzt werden, bevor neue erschlossen werden. Einig sind sich die Kandidaten beim Vorschlag von Heiko Keller ein offenes Ohr für die Bürger zu haben.

Die Fragen der Anwesenden beinhalteten insbesondere die gastronomische Zukunft auf dem Dobel. Sabine Nobel bedauerte, dass die Gastronomen dem Angebot zu Gesprächen mehrfach nicht gefolgt seien. „Mehr als Rahmenbedingungen können wir nicht schaffen“, so Brunn. Für Kritik sorgte die Verkehrssituation. Elke Friedrich plädierte für Geschwindigkeitstafeln und hofft so auf ein Einsehen der Autofahrer. Gespräche wollen die Kandidaten mit dem zuständigen Busunternehmen aufnehmen. Mehrfach sollen Busse den Dobel aus Richtung Pforzheim zu spät oder gar nicht angefahren haben.