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Feuerwehrkommandant Matthias Poppe macht mit seinem John-Deere-Bulldog (rechts) das Rennen im Kampf um den ersten Platz. martin schott
Feuerwehrkommandant Matthias Poppe macht mit seinem John-Deere-Bulldog (rechts) das Rennen im Kampf um den ersten Platz. martin schott
01.10.2015

Freiwillige Feuerwehr Kieselbronn veranstaltet „Bulldog Race“

Normalerweise werden mit den großen und kleinen Traktoren die Streuobstwiesen rings um Kieselbronn gepflegt, der Acker gepflügt oder das Brennholz aus dem Wald geholt. Alle zwei Jahre verwandeln sich die landwirtschaftlichen Zugmaschinen in Kieselbronn aber in rasende Furien. Dann weiß man: Es ist wieder „Bulldog Race“ bei der Freiwilligen Feuerwehr Kieselbronn.

In vierter Auflage fand jetzt das gleichermaßen spannende wie heitere Spektakel auf der Bahnholzstraße vor dem Feuerwehrhaus statt. Auf etwas über 90 Meter müssen die Fahrer und ihre Maschinen zeigen, was in ihnen steckt. Aber es geht nicht nur um die reine Kraft und die daraus resultierende Geschwindigkeit. Das wäre zu einfach. Die Bulldog-Fahrer müssen erst vom zehn Meter entfernten Startpunkt zu ihren Gefährten rennen, diese anwerfen und dann zehn Meter im Rückwärtsgang fahren. Dort stehen drei Holzklötze, von denen nur der etwas nach vorne versetzte mittlere umgeworfen werden darf. Keine leichte Aufgabe angesichts der teilweise riesigen Traktoren, die punktgenau gesteuert werden müssen.

„Wer hier absteigen muss, um die regelwidrig umgeworfenen Klötze wieder aufzustellen, der hat im jeweiligen Einzelrennen kaum mehr eine Siegchance“, sagt Andreas Liscevic, der gemeinsam mit Christian Kutschera die Veranstaltung moderiert, Fahrer und Fahrzeuge vorstellt und von der Strecke berichtet.

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