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•Das bestehende Windrad in Langenbrand soll laut den Plänen des Unternehmens „BayWa“ nicht das einzige im Wald zwischen Langenbrand, Waldrennach und Höfen bleiben. Foto: Meyer

Frist für Stellungnahmen gegen Windpark beendet: Wie geht es weiter?

Schömberg/Neuenbürg. Auch die Öffentlichkeit durfte sich gegen das umstrittene Windkraft-Projekt zwischen Waldrennach und Langenbrand äußern. Die Frist dafür ist nun abgelaufen. Das zuständige Landratsamt muss die Anträge nun prüfen.

Die Pläne des Münchner Unternehmens „Baywa r.e.“ zwischen Langenbrand und Waldrennach fünf Windkraftanlagen zu bauen, stoßen in den betroffenen Gemeinden auf wenig Gegenliebe. Sowohl Schömberg als auch Neuenbürg wollen den Antrag für die benötigte Genehmigung zurückgestellt sehen. Doch auch Privatpersonen und andere öffentliche Institutionen können sich zu dem umstrittenen Projekt äußern und sich dagegen aussprechen. Anfang der Woche endete nach zwei Monaten die Möglichkeit dazu. Die PZ erklärt, was mit den Einwendungen nun passiert und wie es weitergeht.

Wie viele Einwendungen sind in den vergangenen zwei Monaten bei den Behörden eingegangen?

Aktuell kann das Landratsamt des Enzkreises als zuständige Genehmigungsbehörde dazu keine Angaben machen. Denn: „Einwendungen können nicht nur beim Landratsamt, sondern auch in den acht Gemeinden, in denen die Unterlagen ausgelegt sind, erhoben werden“, schreibt Jürgen Hörstmann, Pressesprecher des Landratsamts, am Montag kurz vor Ablauf der Frist auf PZ-Anfrage. „Ob dort und wenn ja, in welcher Zahl, Einwendungen eingegangen sind, ist dem Landratsamt nicht bekannt.“ Da Äußerungen schriftlich, mündlich und elektronisch erhoben werden könnten, müsse die Kreisbehörde zudem prüfen, ob Einwendungen doppelt vorhanden sind.

Was passiert nun mit den eingereichten Anträgen aus der Öffentlichkeit?

Diese werden vom Umweltamt des Enzkreises an das Unternehmen „BayWa r.e.“ weiter gegeben, so Hörstmann. Auch Fachbehörden werden darüber in Kenntnis gesetzt, sofern ihr jeweiliger Aufgabenbereich betroffen sei.

Wird es wie in Straubenhardt auch im aktuellen Fall einen Erörterungstermin mit allen Beteiligten geben? Haben die für den geplanten Windpark negativen Anträge der betroffenen Gemeinden Auswirkungen auf den Zeitplan des Landratsamts?

Die Antwort auf diese und weitere Fragen lesen Sie am 8. Mai in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.