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Einen temperamentvollen Auftritt präsentierte der Kieselbronner Chor „Komet“, am Klavier Chorleiter Mark Ayzikov. Foto: Manfred Schott
Einen temperamentvollen Auftritt präsentierte der Kieselbronner Chor „Komet“, am Klavier Chorleiter Mark Ayzikov. Foto: Manfred Schott
30.03.2016

Frühlingsgefühle geweckt mit vielseitigem Repertoire

Zum Frühjahrskonzert des Gesangvereins „Liederkranz“ Kieselbronn hatte Vorsitzender Hubert Theilmann unter dem Motto „Gesang und mehr“ neben dem traditionellen gemischten Chor und dem bekannten Chor „Komet“ auch das Klassikensemble „ad libitum“ sowie die ganz neue und junge Formation „Voc up“ angekündigt.

Mit dieser Neugründung unter der Leitung von Salome Tendies umfasse der „Liederkranz“ nun vier Generationen mit einem vielseitigen Liederrepertoire, vor allem aus der deutsch- und der englischsprachigen Musikliteratur, freute sich der Vorsitzende. „Ad libitum“ gab in der Festhalle unter der Leitung von Ulrike Kärcher ebenfalls ein Debüt mit klassischer Instrumentalmusik.

Dass man Musik auch sportlich ausdrücken kann, das demonstrierten die Einrad-Künstler des RSC 2000 Kieselbronn mit ihrer Akrobatik, trainiert und choreographiert von Petra Dombrowe. Bei so viel überzeugenden Darbietungen auf der Bühne, war es kein Wunder, dass immer wieder brausender Beifall aufkam. Die einzelnen Auftritte wurden von Anette Kälber moderiert. Mit der brasilianischen Habanera „Am Himmel, da funkeln Sterne“ starten der gemischte Chor und danach der Chor „Komet“, beide unter der Leitung von Mark Ayzikov, eine musikalische Zeitreise durch die 1950er- und 1960er-Jahre.

Klassisch wurde es beim Auftritt von „ad libitum (nach Belieben)“ mit dem als Europafanfare bekannten Präludium „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier. Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“, ein „Allegro non troppo“ von Johannes Brahms sowie eine Sonate von Arcangelo Corelli nahm das Publikum ebenfalls begeistert auf. Fast kein Lampenfieber hatte das neu formierte Ensemble „Voc up“.