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Als krönender Abschluss des Jubiläums „50 Jahre evangelischer Posaunenchor Bauschlott“ ziehen die Bläser kurz vor Jahresende durch das Dorf. Mit Unterstützung aus Göbrichen und Ispringen geben sie bei Frühlingsduft an sechs Stationen ein Freilichtkonzert. Foto: Dietrich
Als krönender Abschluss des Jubiläums „50 Jahre evangelischer Posaunenchor Bauschlott“ ziehen die Bläser kurz vor Jahresende durch das Dorf. Mit Unterstützung aus Göbrichen und Ispringen geben sie bei Frühlingsduft an sechs Stationen ein Freilichtkonzert. Foto: Dietrich
28.12.2015

Frühlingsgefühle in Bauschlott geweckt

Ein positives Resümee zu fünf Jahrzehnten evangelischer Posaunenchor Bauschlott kann Obmann Peter Furrer ziehen, wenngleich sich sein Wunsch nach Zuwachs nicht erfüllte. Daher blieb es bei den acht Aktiven und Dirigent Christoph Uhlig. „Doch dafür sind wir bekannter geworden, vor allem durch unseren großen, bestens gelungenen Festgottesdienst mit einem sich anschließenden Stehempfang im Gemeindehaus am 27. September“, freute sich Furrer.

Zudem wurde er jetzt mehr als in den Vorjahren nach dem Spielen im Dorf von Einwohnern angesprochen, die sich darüber freuten und es sehr schön fanden. Denn als krönender Abschluss des Jubiläumsjahres musizierten die Bläserinnen und Bläser gemäß einer langen Tradition kurz vor Jahresende bei Frühlingsduft an sechs Stationen im Dorf, einschließlich vor dem Seniorenzentrum Bethesda.

Soweit sich Furrer erinnern kann, der seit 47 Jahren im Chor aktiv und seit einem Vierteljahrhundert dessen Obmann ist, war es bislang noch nie so frühlingshaft, wie dieses Mal. Mehrfach musste hingegen wegen Regen oder Sturm der Termin abgesagt oder wegen Frost der Auftritt vorzeitig abgebrochen werden, da vor allem Zugposaunen schnell einfrieren würden.

Trotz der Vorbereitungen zum Jubiläum, wozu auch die Herausgabe einer Festschrift gehörte, beteiligte sich der Posaunenchor zudem uneingeschränkt bei verschiedenen Gottesdiensten, dem Gemeinde- und Erntedankfest sowie bei Konzerten. Ebenso erfolgte das Spielen in Krankenhäusern und Altenheimen in Pforzheim. Hinzu kam die Zusammenarbeit mit anderen Chören, etwa beim Neulinger Begegnungstag, dem Volkstrauertag, der Weihnachtsmarkteröffnung in Pforzheim und dem Weihnachtsmarkt in Göbrichen. Jedoch musste das Gesellige in diesem Jahr hintenanstehen, wozu vor allem die traditionellen Pfalzwanderungen gehörten.