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24.11.2017

Frust über mangelhafte Busverbindungen in Mönsheim

Mönsheim. Im Mönsheimer Gemeinderat standen insbesondere die Schülerverkehre im Mittelpunkt einer kritischen Aussprache.

Als ein sehr „unangenehmes Thema, vor allem für diejenigen, die es betrifft“, bezeichnete Mönsheims Bürgermeister Thomas Fritsch Änderungen in den Busverbindungen im Heckengäu. Unangenehm auch, weil die Gemeinde nur begrenzt Einfluss nehmen könne. Die Bürgerliste Mönsheim hatte das Thema auf die Tagesordnung der Ratssitzung gebracht. Eigentlich hatte Fritsch darauf gehofft, bis zur Sitzung eine Stellungnahme vom Verkehrsverbund Pforzheim/Enzkreis (VPE) zu den vorgebrachten Problemen zu erhalten. „Was ich bekommen habe, ist ein Fahrplan“, bedauerte der Bürgermeister. Nach einer Fahrplanänderung im Oktober mit Änderung der Linienführung haben sich vor allem für Schüler Probleme gezeigt. Betroffen ist in erster Linie die Schulbusverbindung vom Gymnasium Rutesheim nach Mönsheim.

Laut den Rückmeldungen von Schülern und Eltern fahre der Bus früher los, so dass nach Unterrichtsende die Gefahr besteht, den Bus zu verpassen. „Das betrifft nicht nur Schulbusse“, merkte eine Mutter an. „Wenn die Schüler den Bus verpassen, müssen sie mindestens eine Stunde warten und sind dann erst eine Stunde und 40 Minuten nach Schulschluss im Gödelmann.“ Bürgermeister Fritsch erkundigte sich bei den anwesenden Eltern, wie groß die Gefahr sei, den Schulbus zu verpassen. Die Eltern erklärten, dass dies beispielsweise nach dem Sportunterricht passiere. Außerdem wurde Kritik deutlich, dass das Wohngebiet Gödelmann nur noch im Stundentakt angefahren werde. Als vom ÖPNV „abgehängt“ bezeichnete deshalb Gemeinderat Hans Kuhnle (BLM) die Wohngebiete Appenberg und Gödelmann.