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Viel Neues bei den Sozialen Diensten Straubenhardt-Keltern: Geschäftsführer Reinhold Varwig (links) wird von der Kaufmännischen Leiterin, Petra Allion (neben ihm), abgelöst. Die Mitarbeiter freuten sich über die neue Dienstkleidung, die durch einen größeren Nachlass finanziert werden konnte. Zudem wurden Gabi Schmitt, Tanja Sussmann, Petra Bossert, Denise Augenstein und Sylvia Leitheim (vorne von rechts, es fehlt Elke Mitschele) geehrt. Foto: Molnar
Viel Neues bei den Sozialen Diensten Straubenhardt-Keltern: Geschäftsführer Reinhold Varwig (links) wird von der Kaufmännischen Leiterin, Petra Allion (neben ihm), abgelöst. Die Mitarbeiter freuten sich über die neue Dienstkleidung, die durch einen größeren Nachlass finanziert werden konnte. Zudem wurden Gabi Schmitt, Tanja Sussmann, Petra Bossert, Denise Augenstein und Sylvia Leitheim (vorne von rechts, es fehlt Elke Mitschele) geehrt. Foto: Molnar
12.12.2016

Führungswechsel bei den Sozialen Diensten

Straubenhardt/Keltern. Der Geschäftsführer der Sozialen Dienste Straubenhardt-Keltern, Reinhold Varwig, wird zum 31. März 2017 sein Amt niederlegen. Das gab der 69-Jährige bei der Mitarbeiterversammlung am Mittwoch in Schwann bekannt. „Es ist fast viereinhalb Jahre her, als ich bei der Gemeinde in den Ruhestand getreten bin“, sagte der ehemalige Kämmerer von Straubenhardt. Nun sei es an der Zeit, auch bei den Sozialen Diensten aufzuhören.

Seit der Gründung 1995 war Varwig als Geschäftsführer tätig, zunächst nur für Straubenhardt, ab 2007 auch für Keltern. Diese Fusion sei die schwierigste Aufgabe gewesen. „Es war insgesamt eine befriedigende Arbeit, weil etwas entwickelt werden konnte, was vielen Leuten geholfen hat“, so Varwig gegenüber der PZ. Seine Nachfolgerin ist keine Unbekannte: Petra Allion, die 1992 in der Nachbarschaftspflege – damals noch in Neuenbürg – anfing, dann in der Verwaltung arbeitete und seit 2007 Kaufmännische Leiterin der Sozialen Dienste ist, wird das Amt von Varwig zum 1. April übernehmen. „Die Einrichtung ist mir ans Herz gewachsen und ein Stück Heimat geworden“, sagte die 56-Jährige, die von der Gesellschafterversammlung nach intensiven Beratungen gewählt wurde.

Dass die Sozialen Dienste mit aktuell 170 Mitarbeitern (davon 70 Ehrenamtliche) in den Gemeinden geschätzt und unterstützt werden, sei auch ein Verdienst ihres scheidenden Vorgängers: „Er hat maßgeblich zur Erfolgsgeschichte beigetragen.“ Was in 20 Jahren aufgebaut wurde, will Allion erhalten und weiterentwickeln Viele Herausforderungen seien zu bewältigen, etwa die Divergenz von immer mehr Pflegebedürftigen und weniger Fachpersonal. Im Frühjahr werden sich die Leitungskräfte mit den Zukunftsfragen beschäftigen, etwa wie Vernetzung und Austausch optimiert werden könnten. „Die Zusammenarbeit zwischen Straubenhardt und Keltern soll stark verbessert werden“, teilte Varwig den ausdrücklichen Willen der Gesellschafter mit.