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Auf dem Friedhof in Singen wurde das gärtnergepflegte Grabfeld im Beisein von Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon und Pfarrer Rudolf Kaltenbach (Dritter und Vierter von links)  sowie Thomas Heiland von der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner (rechts neben dem Baum mit Krawatte) sowie der Gärtnerfamilie Bräuninger (rechts daneben) sowie zahlreichen Vertretern der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats Remchingen   übergeben.   Farr
Auf dem Friedhof in Singen wurde das gärtnergepflegte Grabfeld im Beisein von Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon und Pfarrer Rudolf Kaltenbach (Dritter und Vierter von links) sowie Thomas Heiland von der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner (rechts neben dem Baum mit Krawatte) sowie der Gärtnerfamilie Bräuninger (rechts daneben) sowie zahlreichen Vertretern der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats Remchingen übergeben. Farr
01.11.2017

Gärtnergepflegtes Grabfeld in Singen eingeweiht

Remchingen.Die Gemeinde Remchingen bietet nach der Einweihung in Wilferdingen vor gut einem Jahr jetzt auch auf dem Friedhof in Singen ein gärtnergepflegtes Grabfeld an.

Diese Form der Bestattung wird von der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner schon einige Jahre angeboten und wird mittlerweile in mehr als 400 Anlagen im badischen Raum genutzt.

In einer kleinen Feierstunde stellte Pfarrer Rudolf Kaltenbach heraus, dass es für die Menschen wichtig ist, „einen festen Ort für ihre Trauer zu haben“. Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon wies darauf hin, dass man in Remchingen dem Wandel in der Altersstruktur gerade diesem Umstand Rechnung tragen wolle.

Der Bauhof hat die baulichen Voraussetzungen geschaffen und einen neuen breiteren Hauptweg angelegt. Dafür bedankte sich Joachim Bräuninger von der benachbarten Gärtnerei, welche für die Bepflanzung und Pflege zuständig ist. Der Firmenchef verwies dabei auf ein Novum: Die automatische Beregnungsanlage des Grabfeldes, die an Regenniederschlagsmengen gekoppelt ist.

Thomas Heiland von der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner zeigte sich zufrieden darüber, dass in Remchingen innerhalb eines Jahres eine zweite Anlage ihrer Bestimmung übergeben werden konnte. Für die Grabpflege wird für die gesamte Ruhezeit in wöchentlichem Rhythmus gesorgt sein. Auf der 250 Quadratmetern gefällig angelegten Fläche wird angeboten, dass verschiedene Bestattungsformen frei wählbar sind. Hierbei sind sowohl Erd- als auch Urnenbelegungen sowie Urnenbestattungen im Schatten eines Baumes oder Bestattungen in einem Urnengemeinschaftsfeld an einer Stele möglich. Anonyme Bestattungen sind in diesem Bereich aber nicht vorgesehen. Dafür aber kann bei Bedarf flexibel erweitert werden.

Ein einheitliches Bild von Grabsteinen wünschten sich die anwesenden Gemeinderatsmitglieder. „Wildwuchs“ mit allen möglich Größen soll vermieden werden und auch die Gestaltung von Namensschildern soll sich geschmackvoll darstellen.