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Die Gastronomie-Branche leidet unter Personalmangel.   Foto: davit85 - stock.adobe.com (Symbolbild)

Gastronomie steckt im Krisenmodus fest: Branchenverband Dehoga schlägt wegen des chronischen Personalmangels Alarm

Enzkreis/Mühlacker. Schon vor der Corona-Krise war es um die Personal-Situation in vielen Gastronomie-Betrieben nicht gerade gut bestellt. Nach knapp eineinhalb Jahren Pandemie hat die Problematik nun eine neue Eskalationsstufe erreicht. Und der Branchenverband Dehoga schlägt einmal mehr Alarm. Der Mitarbeitermangel gefährde den Aufschwung in der Gastronomie, heißt es in einer Mitteilung des baden-württembergischen Dehoga-Sprechers Daniel Ohl. Vier von zehn Restaurants, Cafés und Bars hätten während der Lockdown-Monate Mitarbeiter an andere Branchen verloren. Dies gehe aus einer Umfrage unter knapp 1500 Mitgliedsbetrieben in Baden-Württemberg hervor. Hinzu kommt, dass dem Bericht zufolge die zuletzt gemeldete Zahl der unbesetzten Gastronomie-Stellen im Land von Mai auf Juni um ein Viertel auf gut 2300 gestiegen ist. Die tatsächliche Zahl dürfte aber weitaus höher sein.

Schon vor der Corona-Krise war es um die Personal-Situation in vielen Gastronomie-Betrieben nicht gerade gut bestellt. Nach knapp eineinhalb Jahren Pandemie hat die Problematik nun eine neue Eskalationsstufe

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