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Geflüchteter Crash-Fahrer läuft im Suff zu Fuß zum Unfallort zurück

Calw. Ein alkoholisierter 21-jähriger Renault-Fahrer hat am Sonntagvormittag auf der B295 einen Verkehrsunfall im Baustellenbereich bei Calw-Heumaden verursacht und sich dann unerlaubt mit seinem Auto von der Unfallstelle entfernt. Es wäre ein klassischer Fall von Fahrerflucht gewesen, wenn er nicht zu Fuß zum Ort des Geschehens zurückgekehrt und von Zeugen erkannt worden wäre.

Zunächst war der 21-Jährige nach Zeugenaussagen mit überhöhter Geschwindigkeit auf der B295 von Althengstett in Richtung Calw unterwegs. Im Baustellenbereich bei Calw-Heumaden verlor er offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Bei der Kollision mit mehreren Baustellenpylonen wurde die Ölwanne des Renaults beschädigt und das Auto blieb dann entgegen der Fahrtrichtung stehen. Davon wohl unbeirrt, wendete der Fahrer sein Auto und flüchtete von der Unfallstelle. Seinen Renault stellte er auf einem in der Nähe gelegenen Parkplatz ab.

Die zwischenzeitlich verständigte Polizei konnte den mit circa 1,2 Promille deutlich alkoholisierten Mann über Zeugenaussagen als Unfallfahrer ermitteln. Die Beamten hatten leichtes Spiel, denn der Crashfahrer war aus noch unbekannten Gründen zur Unfallstelle zurückgelaufen.

Er musste eine Blutprobe und dann auch seinen Führerschein abgeben. Darüber hinaus ergaben sich bei ihm Indizien auf den Konsum von Cannabis.

Die durch den Ölverlust des Unfallfahrzeugs verunreinigte Fahrbahn musste von der Freiwilligen Feuerwehr Calw gereinigt werden.