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Zum Pankratiusfest durfte Pfarrer Winfried Gruhler (von links) die Musiker Frank Goebel und Michael Pietsch in der Niebelsbacher Kirche begrüßen. Foto: Zachmann
Zum Pankratiusfest durfte Pfarrer Winfried Gruhler (von links) die Musiker Frank Goebel und Michael Pietsch in der Niebelsbacher Kirche begrüßen. Foto: Zachmann
13.05.2018

Gelungenes Pankratiusfest in der Niebelsbacher Kapelle

Keltern. Ein Heiliger, zwei Musiker und eine Kapelle, gefüllt mit Zuhörern: Mit einem musikalischen Leckerbissen feierten die Niebelsbacher am Samstag den Gedenktag des Pankratius, Eisheiliger und Namensgeber ihrer Kirche.

Während Frank Goebel, Lehrer an der Jugendmusikschule Neuenbürg, das historische Gemäuer mit Orgelklängen erfüllte, sorgte sein Lehrerkollege und Leiter des Musikvereins Langenalb, Michael Pietsch, passend dazu für Trompetenklänge.

Versierte Musiker

„Auch wenn heute von den Temperaturen mehr ein Heißheiliger statt ein Eisheiliger ist, freuen wir uns, dass sie alle da sind“, begrüßte der evangelische Pfarrer von Niebelsbach und Arnbach Winfried Gruhler mit Blick in die gut besetzten Bänke, bevor das musikalische Miteinander und heitere Wechselspiel seinen Lauf nahm. Ob Händel, Torelli, Mozart oder Bach: Die beiden Musiker Pietsch und Goebel verstanden es, mal als Solo und mal als Duett, den Bogen von weltlichen Werken bis zur Kirchenmusik zu schlagen. Ebenso wenig wie Auftritte regionaler Künstler und Chöre darf in der über 20-jährigen Tradition des Niebelsbacher Pankratiusfests auch eines nicht fehlen: der gesellige Ausklang bei Selbstgemachtem. „Da bleiben die Leute gerne stehen und unterhalten sich – manchmal sogar länger als sie gesessen sind“, freute sich die Kirchengemeinderatsvorsitzende Dorothea Zipperle, die mit ihrem Team fleißig frisch gebackenes Holzofenbrot bestrichen hatte: eine Scheibe nach der anderen mit würziger Tomatenbutter oder cremigem Kochkäse – natürlich selbst gemacht. Bei so viel Heiterkeit hätte sich der heilige Pankratius doch bestimmt glatt mit an den Tisch gestellt.