nach oben
Blick auf Schellbronn: Am Waldsaum im Norden des Neuhausener Teilorts könnte nun ein bis zu 40 Meter hoher Antennenträger aufgestellt werden. Foto: Ketterl
Blick auf Schellbronn: Am Waldsaum im Norden des Neuhausener Teilorts könnte nun ein bis zu 40 Meter hoher Antennenträger aufgestellt werden. Foto: Ketterl
27.09.2017

Gemeinderat ebnet Weg für 40 Meter-Funksäule bei Schellbronn

Neuhausen-Schellbronn. Schwuppdiwupp können aus zehn Metern bis zu 40 Meter werden. Das schnelle Wachstum des geplanten Funkmastens nördlich von Schellbronn erklärte die Neuhausener Verwaltung in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit wirtschaftlichen Gründen der Deutschen Telekom. Der Gemeinderat ist mehrheitlich dafür, die Fläche für einen Mast zur Verfügung zu stellen.

Demnach ergebe ein wie bisher geplanter zehn Meter hoher Mast eine zu geringe Reichweite – die umgebenden Bäume sind bis zu 25 Meter hoch und werden laut Forst noch um etwa zehn Meter wachsen. Eine wirtschaftliche Sendeleistung erreiche man laut Telekom an dieser Stelle nur mit einem bis zu 40 Meter hohen Mast. Dagegen hat laut Verwaltung weder das Amt für Baurecht und Naturschutz etwas, noch sehen die Prüfer vom TÜV Süd, die ein Immissionskataster für die Gemeinde erstellt haben ein Problem. Die Telekom hat als einziger von drei angefragten Mobilfunkanbietern Interesse an der Errichtung eines Funkmastens nahe Schellbronn gezeigt. Dort beklagen zahlreiche Bürger seit Jahren die unzureichende Abdeckung. Es gibt aber auch kritische Stimmen.

Mehr zu dieser Entscheidung und aus dem Gemeinderat lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.