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26.01.2011

Gemeinderats-Mehrheit für Stadtbahn-Untersuchung zeichnet sich ab

PFORZHEIM. Der Antrag der Pforzheimer FDP-Fraktion, ein weiteres Gutachten für eine Stadtbahn in Auftrag zu geben, hat gute Chancen im Gemeinderat eine Mehrheit zu finden. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke fordert , die Chancen für eine Schienenverbindung von Ittersbach über Straubenhardt, Neuenbürg und Birkenfeld dadurch zu verbessern, in dem die Möglichkeit der Trassenführung durch die Westliche Karl-Friedrich-Straße untersucht wird.

Nachdem bereits die CDU-Fraktion ihre Zustimmung für diesen Antrag bekundet hat, zeichnet sich auch ein positives Votum der Freien Wähler im Pforzheimer Kommunalparlament ab. Gerhard Sonnet, Chef der Fraktionsgemeinschaft aus Freier Wählervereinigung, Unabhängigen Bürgern und Liste Bürgerbeteiliungs-Haushalt, sagte am Mittwoch auf Anfrage der Pforzheimer Zeitung: "Ich werde mich in meiner Fraktion energisch dafür einsetzen. Wenn eine Stadtbahn durch die Westliche bis zum Leopoldplatz und eventuell sogar bis zum Bahnhof führen würde, wären die Bürger zufrieden." Er erinnerte daran, dass seine Fraktion schon 2003, damals noch gemeinsam in der Fraktion mit der FDP, dies beantragt hatte. Allerdings sagte Sonnet, dass er den übrigen Mitgliedern seiner Fraktion, die kommenden Montag tage, in deren Meinungsbildung nicht vorgreifen wolle. Sollten CDU, Fraktionsgemeinschaft und FDP den Antrag befürworten, wäre dies eine rechnerische Mehrheit und SPD, Grüne und Oberbürgermeister Gert Hager (SPD) könnten damit gegebenenfalls überstimmt werden.

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