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26.05.2014

Gemeinderatswahlen im Enzkreis und der Region: N bis W

Auf den Wahlmarathon folgte ein Auszählmarathon. Doch jetzt steht fest, wie die Parteien in den Gemeinden in der Region rund um Pforzheim abgeschnitten hat. Um lange Ladezeiten zu vermeiden, fassen wir hier gebündelt die Orte mit den Anfangsbuchstaben N bis W zusammen.

Wimsheim hat gewählt: Hafner-Kritiker gewinnen 5 Sitze

Somit gibt es hier die Detail-Ergebnisse der Gemeinden Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim, Wurmberg, Schömberg, Unterreichenbach Oberderdingen. Die Ergebnisse aus Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker und Karlsbad lesen Sie hier.

Erdrutschsieg für die Unabhängige Wählervereinigung in Neuenbürg: 55,85 Prozent der Wähler stimmten für sie. Das ist die absolute Mehrheit. weit abgeschlagen folgen die CDU, die Grüne Liste und die SPD.

In Neuhausen kommen die Freien Wähler auf 33,58 % aller gültigen Stimmen. Die CDU folgt mit 29,82 %, die Bürger im Biet erhalten 25,02 %. Die SPD kommt in Neuhausen nur auf 10,58% der Stimmen.

Bildergalerie: Das Auszählen der Gemeinderatswahl in Wimsheim

Bis zum späten Sonntagabend wurde in Wimsheim ausgezählt. Dreiviertel aller Wähler stimmten hier ab. Foto: Ketterl

Wahlmüde zeigten sich die Menschen in Neulingen: Nur 43,6 Prozent der Wahlberechtigten machten hier ihr Kreuz - und fast jeder Zweite davon war für die Freien Wähler.

Alle etablierten Parteien haben in Niefern-Öschelbronn Prozente verloren. Der Grund: Die LMU. Die neue Liste zieht mit drei Vertretern in den Gemeinderat ein.

Eine richtig hohe Wahlbeteiligung gab es in Oberderdingen: Über 65 Prozent! Die CDU büßte drei Sitze ein, neu dabei sind die Unabhängigen Bürger (UBO), die zwei Sitze bekommen.

In Ölbronn-Dürrn gab es minimale Veränderung: Die Aktiven Bürger haben nun genausoviele Sitze wie die Freien Wähler.

Ohne die CDU ging die Wahl in Ötisheim vonstatten. Davon profitierte die Liste "Es geht noch mehr", aber auch die SPD.

Von 0 auf 2 Sitze kamen die Grünen in Remchingen. Die FDP war dagegen nicht mehr angetreten. Unerreichbar war die CDU, die auf zehn Sitze kommt.

6 - 6 - 6: So sah die Sitzverteilung in Schömberg bisher aus. Das ist bald anders: In Zukunft haben die CDU sieben, die UWV sechs und die SPD fünf Sitze.

Einiges durcheinandergwürfelt hat die neue "Liste für Sternenfels und Diefenbach" in Sternenfels. Sie luchste den Freien Wählern zwei und der SPD gar drei Sitze ab. Die Sozialdemokraten stürzten von 44,5 auf 20,1 Prozent.


Straubenhardt beendete die Auszählung zum vorläufigen Ergebnis tief in der Nacht. Hier erzielte die SPD als stärkste Partei 29,13 %, direkt dahinter die Freien Wähler mit 28,18 %. Die CDU kommt in Straubenhardt auf  23,04 %. Die Grüne Liste erzielt 19,65 %.

Acht Prozentpunkte weniger, insgesamt nut 10,49 Prozent: Das ist das Ergebnis der SPD in Tiefenbronn. Dagegen kam die CDU auf 51,06 Prozent, die LMU landete bei 38,45 Prozent.

Auch Unterreichenbach hat bereits ausgezählt. Die Unabhängige Grüne Liste (UGLU) gewann dort einen Sitz hinzu. Die Freien Wähler stellen mit Jörg Killinger den Stimmenkönig (914), die Unabhängige Bürgerliste sammelte insgesamt die meisten Stimmen.

Ein 19-Jähriger sorgte in Wiernsheim für Aufsehen: Rafael Schwarz (SPD) holte in Pinache das zweitbeste Ergebnis aller Kandidaten und sammelte 1073 Stimmen ein. Auch deswegen konnte die SPD fast zur CDU aufschließen. Die Unabhängige Liste blieb aber dennoch deutlicher Klassenprimus.

 

Mit großer Spannung war das Ergebnis aus Wimsheim erwartet worden. Welche Folgen würde der Streit um die Hafner-Ansiedlung auf den Gemeinderat haben? Das Ergebnis: Die etablierten Freien Wähler und Bürger für Wimsheim verloren zwar viele Sitze. Doch zusammen kommen sie immer noch auf sieben Stück - und somit auf zwei mehr als die Hafner-Kritiker Liste Bürgerinitiative und Wimsheim.Miteinander, die neu im Rat dabei sind.

 

Die erste ausgezählte Gemeinde war Wurmberg. Hier verlor die CDU zwar einige Stimmen, blieb aber dennoch stärkste Kraft. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,9 Prozent, die stärkste Kraft ist die CDU.

Bildergalerie: Das große Auszählen am Wahlabend

Ausführliche Nachberichte zur Wahl, Analysen und viele Stimmen der Kandidaten lesen Sie am Montag und Dienstag in der "Pforzheimer Zeitung".