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Bei der Sitzung des Wiernsheimer Wahlausschusses im Bürgersaal wurden die formalen Kriterien für die Bewerberzulassung analysiert.  Foto: Fotomoment 

Gemeindewahlausschuss Wiernsheim: Diese drei Kandidaten sind zugelassen

Wiernsheim. Bei der Sitzung des Gemeindewahlausschusses sind am Dienstagabend die drei anwesenden Bewerber ums Wiernsheimer Bürgermeisteramt im örtlichen Bürgersaal zugelassen worden. Der Ausschuss setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden, Bürgermeisterstellvertreter Wolfgang Hanisch (UL), seiner Stellvertreterin, Ordnungsamtsleiterin Saskia Tsirogiannis sowie den Gemeinderäten Frank Bäuerle (UL) und Jörg Blessing (Liste Land) sowie als Schriftführer Hauptamtsleiter Christoph Huber.

Auf dem Stimmzettel steht nun entsprechend des Bewerbungseingangs als Nummer 1 der seit bald 40 Jahren amtierende Wiernsheimer Bürgermeister Karlheinz Oehler, gefolgt von Wiernsheims Ex-Kämmerer Matthias Enz, der seit Mai 2021 Kämmerer in Bretten ist, und Diplom-Ingenieur regenerative Energien, Ulrich Kisling aus Pinache, der von 1999 bis 2004 für die CDU im Wiernsheim Gemeinderat saß. Eine vierte Bewerbung sei kurz darauf wieder zurückgezogen worden, teilte Saskia Tsirogiannis mit. Wegen der Corona-Pandemie sei nur eine Kandidatenvorstellung am 20. Januar in der Wiernsheimer Lindenhalle mit 200 Bürgern vorgesehen, die zudem auf der Gemeindehomepage übertragen wird und zu der sich die Teilnehmer anmelden müssen. „Es gilt das Windhundprinzip“, sagt Tsirogiannis: Wer sich zuerst anmeldet, erhält nach den 3-G-Regeln (geimpft, genesen, getestet) Zutritt. Dabei stellen sich die Kandidaten jeweils 15 Minuten lang vor und danach können Fragen an die Bewerber gerichtet werden (auch online), die von Moderator Wolfgang Hanisch den Kandidaten gestellt werden.

Die Wahl findet am 30. Januar statt. Sollte im ersten Wahlgang keiner der Bewerber mehr als 50 Prozent erreichen, findet ein zweiter Wahlgang am 20. Februar statt.