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Im Einsatz für traumatisierte Flüchtlingskinder (von links): Beratungsstellenleiter Thomas Gustorff, KiWi-Koordinatorin Diana Sebastian, Erzieher Martin Daub und Elena Schwegler vom Verein „miteinanderleben“.
Im Einsatz für traumatisierte Flüchtlingskinder (von links): Beratungsstellenleiter Thomas Gustorff, KiWi-Koordinatorin Diana Sebastian, Erzieher Martin Daub und Elena Schwegler vom Verein „miteinanderleben“.
15.09.2015

Gemeinsam schlimme Erlebnisse verarbeiten

Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine neuen Flüchtlinge aus Kriegs- und Katastrophengebieten nach Deutschland kommen. Auch der Enzkreis bietet immer mehr Asylsuchenden Schutz an. Die oft traumatischen Erlebnisse einer Flucht können vor allem bei Kindern und Jugendlichen Spuren hinterlassen.

Um traumatisierten Flüchtlingskindern zu helfen, hat die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Enzkreises nun das Angebot „Kinder der Welt integrieren“ – kurz KiWi – ins Leben gerufen. Finanziert wird KiWi vom Landratsamt und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales in Baden-Württemberg.

„Unser Hauptziel ist es, die traumatisierten Kinder und Jugendlichen zu stabilisieren“, sagt Diana Sebastian, Diplompsychologin und Koordinatorin von KiWi. Durch präventive Hilfsmaßnahmen wolle KiWi einer dauerhaften Therapierbedürftigkeit der Kinder vorbeugen, ergänzt Wolfgang Schwaab, Leiter des Jugendamtes im Enzkreis.

Das Angebot von KiWi umfasst vier Bereiche. Einzelberatungen können Kinder und Jugendliche von sechs bis 18 Jahren sowie junge Erwachsene bis 27 Jahre in Anspruch nehmen. Zwei Gruppen mit jeweils zehn Kindern in Pforzheim und in Mühlacker treffen sich wöchentlich. Damit kann KiWi 20 Kinder regelmäßig unterstützen.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“.