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04.11.2015

Gemeinsames Gebäude für Dietlinger und Ellmendinger Feuerwehr

Auch wenn in der Verwaltung lediglich von einem redaktionellen Hinweis im neu aufzustellenden Flächennutzungsplan (FNP) gesprochen wird: Der neue, gemeinsame Standort der Feuerwehrabteilungen von Dietlingen und Ellmendingen könnte sich in einigen Jahren an der Landesstraße 562 befinden.

Und zwar am Ortsausgang Dietlingen Richtung Ellmendingen schräg unterhalb der Speiterlinghalle. Kelterns Kommandant Joachim Straub unterstreicht, dass der Wunsch nach einem gemeinsamen Feuerwehrgebäude von den Dietlinger und Ellmendinger Kameraden ausgeht. Auf diese Weise könne die Wehr zukunftsfähig gestaltet werden. In Abhängigkeit von Einsatzzeiten und Mobilitätsüberlegungen sei ein Standort an der Landesstraße zwischen Dietlingen und Ellmendingen aus Sicht der Feuerwehr ideal. Nach dem Aufstellungsbeschluss zum neuen FNP könnten sich nun in einer ersten Runde die Träger öffentlicher Belange äußern.

Wenn dann alle Fachbehörden und Institutionen gehört worden seien, sehe man weiter, meinte Straub. Der Kommandant vertritt eine nachvollziehbare Position: Ob der Standort in Abhängigkeit von den Ausführungen der Fachleute letztlich 100 Meter weiter vorne oder hinten liege oder womöglich sogar gegenüber auf der anderen Seite der Landstraße Richtung Ellmendinger Weg, sei nicht entscheidend. Straub hat allerdings eine Hoffnung: Dass der neue FNP und die späteren Bauplanungen zeitlich so über die Bühne gehen, dass ein Spatenstich 2018, spätestens aber 2019 möglich wird. Daran glauben, dass es wirklich los geht, werde er allerdings erst dann, wenn die Bagger anrollen und mit der Arbeit beginnen.

Kreisbrandmeister Christian Spielvogel ist seit geraumer Zeit mit den Planungen vertraut und hat das Gelände auch bereits in Augenschein genommen. Der Kreisbrandmeister unterstreicht, dass die Überlegungen für die Zusammenlegung der beiden Wehren aus den Abteilungen selbst kämen und die Mannschaften voll dahinter stünden. Im Zuge des nun angelaufenen Verfahrens und der Anhörung der Fachbehörden und Institutionen werde deutlich werden, ob der Standort geeignet sei.