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Genesungswünsche aus ganz Deutschland für abgestürzte Hubschrauberbesatzung © Seibel
16.05.2011

Genesungswünsche aus ganz Deutschland für abgestürzte Hubschrauberbesatzung

ENGELSBRAND. Nach wie vor ungeklärt ist der Grund, warum am Dienstag letzter Woche ein Polizeihubschrauber in Engelsbrand abgestürzt ist. Laut Sprecher Frank Otruba von der Polizeidirektion Pforzheim ist mittlerweile ein freier Gutachter aus Baden-Baden von der Staatsanwaltschaft Pforzheim mit der Aufklärung der Absturzursache beauftragt worden.

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Dieser unabhängige Sachverständige will bis Anfang nächster Woche ein Ergebnis vorlegen. Zuvor waren auch schon Experten der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in das Verfahren eingeschaltet worden.

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Das Unglück hatte sich bei Einbruch der Dunkelheit gegen 21.35 Uhr nahe des Büchenbronner Aussichtsturms im Wald ereignet. Die Hubschrauberbesatzung war auf der Suche nach einer 77-jährigen Pflegeheimbewohnerin, die später in der Nähe der Absturzstelle von Suchtrupps aufgefunden werden konnte.

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Bei dem Absturz waren drei Besatzungsmitglieder schwer verletzt worden, sind allerdings außer Lebensgefahr. Sprecher Frank Otruba sagte, dass bei der Polizeidirektion Pforzheim viele Genesungswünsche von Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet eingingen. Die Berichterstattung im Internet habe zahllose Menschen auf das Schicksal der Hubschrauberbesatzung aufmerksam gemacht. Wenn es der Besatzung wieder etwas besser gehe, werde man mit den Verletzten sprechen, um unabhängig vom Gutachter möglicherweise auch so Hinweise auf die Absturzursache zu erhalten.

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