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Zahlreiche Bürger nutzten die Gelegenheit zur Diskussion über die Lärmaktionsplanung und kamen ans Saalmikrofon. Vorne am Rednerpult Bürgermeister Thomas Karst, links Planer Frank Rogner, rechts Eisingens Hauptamtsleiterin Sabine Gewiß. Foto: Martin Schott
Zahlreiche Bürger nutzten die Gelegenheit zur Diskussion über die Lärmaktionsplanung und kamen ans Saalmikrofon. Vorne am Rednerpult Bürgermeister Thomas Karst, links Planer Frank Rogner, rechts Eisingens Hauptamtsleiterin Sabine Gewiß. Foto: Martin Schott
10.11.2016

Geplante Maßnahmen zum Lärmschutz in Eisingen vorgestellt

Eisingen. „Danke an den Bürgermeister und an den Gemeinderat, dass sich in Sachen Lärmschutz in Eisingen etwas bewegt“, erklärte ein Bürger und erhielt dafür viel Beifall. Das Problem des Straßenverkehrslärms entlang der Durchgangsstraßen treibt viele Eisinger um und zog jetzt zahlreiche Bürger zur Informationsveranstaltung der Gemeinde zum Thema „Lärmaktionsplanung“ in den großen Saal der Bohrrainhalle.

Bürgermeister Thomas Karst und Frank Rogner vom Ingenieurbüro für Verkehrswesen Koehler und Leutwein informierten über generelle Möglichkeiten des Lärmschutzes und vor allem über die ins Auge gefassten konkreten Maßnahmen, die im Rahmen der aktuellen Lärmaktionsplanung in Eisingen in Betracht kommen. Der Entwurf hierfür wurde in der Bohrrainhalle vorgestellt und von den anwesenden Bürgern, viele davon unmittelbar betroffene Anwohner, intensiv diskutiert.

Ungeteilte Zustimmung erfuhr das Grundkonzept: Tempo 30 soll künftig gelten zwischen der Einmündung der Weberstraße in die Pforzheimer Straße bis hin zur Einmündung der Bohrrainstraße in die Steiner Straße. Ebenso Tempo 30 sieht der Plan vor für die Talstraße vom Eisinger Rathaus bis zur Einmündung der Hirtenstraße. Im Anschluss an die Ortsschilder an den Ortsausgängen in Richtung Stein wie in Richtung Kieselbronn soll sich eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Kilometer anschließen. Auf die weitere Sicht ist der Einbau eines lärmoptimierten Straßenbelages anzustreben, so der Plan. Viele Bürger gingen ans Mikrofon und formulierten Anregungen und Forderungen.

Zur Anordnung der Tempobegrenzungen müsse deren konsequente Überwachung kommen, war häufig zu hören. Insbesondere wurden stationäre Blitzanlagen an den Ortseingängen gefordert. Die seien beispielsweise im Landkreis Karlsruhe vielerorts zu finden. Im Enzkreis würde dies dagegen sehr restriktiv gehandhabt, hieß es. Die Anregungen aus der Veranstaltung sowie aus der in der nächsten Woche beginnenden öffentlichen Auslegung der Pläne im Rathaus werden bei der Weiterentwicklung des Planentwurfs berücksichtigt.

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