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Viele Facetten des Chorgesangs waren beim Gesangskulturtag in der Ispringer Sport- und Festhalle zu hören. Im Bild die Sänger des Bäckermeistergesangvereins und des „Liederkranzes“. Am Klavier Musikdirektor Alex Rieger. Foto: Manfred Schott
Viele Facetten des Chorgesangs waren beim Gesangskulturtag in der Ispringer Sport- und Festhalle zu hören. Im Bild die Sänger des Bäckermeistergesangvereins und des „Liederkranzes“. Am Klavier Musikdirektor Alex Rieger. Foto: Manfred Schott
16.04.2018

Gesangkulturtag in Ispringen mit zehn Chören und fast 300 Sängern

Ispringen. Fast sechs Stunden lang wogten am Sonntag die Chorklänge durch die Ispringer Sport- und Festhalle. Der Gesangverein „Liederkranz“ Ispringen hatte zum Gesangskulturtag eingeladen. Im Namen des Vereinsvorsitzenden und zweiten Vorstands des Sängerkreises Pforzheim, Michael Penka, konnte Frank Benz zehn Chöre aus der Region zu diesem ganztägigen Sänger-Event willkommen heißen.

Fast 300 Sängerinnen und Sänger und sehr viele Zuhörer waren dabei.

Den Auftakt gestalteten die Chöre, die von Musikdirektor Alex Rieger geleitet werden. Ispringen machte den Auftakt mit einem freundlichen „Wir singen mit der ganzen Welt in schöner Harmonie“. Schmissig wurde es mit dem „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal. Mit dem Song „Hymne an die Zukunft“ von Udo Jürgens traten der Bäckermeistergesangverein Pforzheim zusammen mit dem Ispringer Männerchor auf die Bühne. Für das Rebstock-Quartett Brötzingen kündigte Jörg Benzenhöfer eine musikalische Weltreise an. Beim Klassiker „New York, New York“ erinnerte Udo Huhn-Rohrbacher auf der Ispringer Bühne gekonnt an Frank Sinatra.

Das Solo beim „Wenn dir das Glück lacht“ sang Roland Gutekunst. Ganz „nebenbei“ lud das Rebstock-Quartett zu seinem Jubiläumskonzert am 28. April in den Gemeindesaal der Matthäuskirche Arlinger ein. „Goldfinger“, „Diamonds Are Forever“ oder „For Your Eyes Only“ – die berühmten Titelsongs aus James-Bond-Filmen brachte der Ispringer Chor Rhythm & Fun unter der Leitung von Cornelia Mühlenhoff-Dietsche schwungvoll rüber. Das galt auch zum Beispiel für Rocco Granatas unvergesslichen Hit „Marina, Marina“. Mit Tom Astors „Junger Adler“ startete die „Freundschaft“ Ersingen unter Leitung von Richard Reiling. Zügig war der Chor beim „Schenkt ein den Saft der Reben“ und ging abschließend mit „Amore, Amore, in ‚Bella Italia‘“ zum roten Wein in blauer Nacht über.

Wenn „Der Gorilla mit der Sonnenbrille“ erklingt, dann ist das das Werk des Kinder- und Jugendchors Ispringen, den Sabine Dietterle-Spankowski bei seinen Auftritten leitete. Beim Gesangverein „Frohsinn“ Bilfingen mit Dirigent Sigfried Bähr kam die Sehnsucht mit „Träume von Sorrent“ und dem Evergreen „Spiel mir eine alte Melodie“ von Irving Berlin herüber. Der Frauensingkreis Arnbach schwebte unter der Leitung von Dorothee Weiß „Über den Wolken“, denn: „Für Frauen ist das kein Problem“. Chorleiterin Angelika Krämer war mit dem Gesangverein 1881 Wilferdingen und dem Lied „Liebe blüht wie eine Rose“ in Dalmatien unterwegs. Sie kamen mit „Glocken der Heimat“ ins Pfinztal zurück. Den Gesangskulturtag beschloss der Gesangverein „Wilhelmshöhe“ Pforzheim, dirigiert von Bernd Philippsen, mit sechs Chorsätzen, darunter „What a Wonderful World“ von Louis Armstrong.