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Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack.  Foto: Meyer/Archiv 

Geschlossene Grenzen überwinden: Bürgermeister Mack schreibt offenen Brief an Partnerstadt Cogolin in Frankreich

Bad Wildbad/Cogolin. In einem offenen Brief hat sich Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack an die Partnerstadt Cogolin in Frankreich gewandt.

Er schreibt an seinen Bürgermeister-Kollegen Marc-Etienne Lansade und alle Menschen in Cogolin, dass er hoffe, dass die Partnerschaft nicht unter der Corona-Krise leide.

„Europa wird derzeit von einer Pandemie heimgesucht, die sich in dieser Form niemand hätte vorstellen können“, schreibt Mack. „Es gibt aber auch Lichtblicke in dieser Krise: hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger, freiwillige Schüler und Studenten, die sich melden, um Hilfe in der Not zu leisten. Oder auch die vielen Alltagshelden, die dafür sorgen, dass unsere Krankenhäuser und Pflegeheime funktionieren und die Versorgung mit Lebensmitteln sichergestellt ist“, so Mack.

Auch in Bad Wildbad sei die Verwaltung gezwungen gewesen, alles öffentliche Leben stillzulegen. Es blute einem das Herz, wenn man die sonst so florierende Stadt heute fast menschenleer sehe. „Wir sind beschäftigt mit Hilfen für unsere Betriebe in der Hotellerie, der Gastronomie, bei den Handwerkern und unseren Firmen“, berichtet Mack. Und weiter heißt es: „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit aber auch bei unseren Freunden in Cogolin. Seit dem Jahr 1981, also fast vierzig Jahre lang, verbindet uns diese Freundschaft.“

„Die Grenzen zwischen Frankreich und Deutschland sind im Moment verschlossen und niemand weiß, wie lange dies andauern wird“, schreibt der Bürgermeister. Dies werde unter Umständen auch Auswirkungen auf die Begegnungen in diesem Jahr haben. „Doch auch über die verschlossenen Grenzen hinweg wollen wir ein Signal der Solidarität und unserer Freundschaft senden. Wenn wir irgendetwas tun können, lassen Sie uns das gerne wissen“, so Mack.