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Bei der Sanierung des Dachs der Heinemann-Schule wurden die Mängel beim Brandschutz entdeckt. Die Schule bleibt noch mindestens drei Jahre zu. Foto: Meyer
Bei der Sanierung des Dachs der Heinemann-Schule wurden die Mängel beim Brandschutz entdeckt. Die Schule bleibt noch mindestens drei Jahre zu. Foto: Meyer
Die Pestalozzi-Schule (links) in Pforzheim nimmt die körperbehinderten Kinder der gesperrten Heinemann-Schule auf, die geistigbehinderten Schüler lernen in der Containeranlage in Bauschlott. Foto: Meyer
Die Pestalozzi-Schule (links) in Pforzheim nimmt die körperbehinderten Kinder der gesperrten Heinemann-Schule auf, die geistigbehinderten Schüler lernen in der Containeranlage in Bauschlott. Foto: Meyer
18.08.2017

Gesperrte Heinemann-Schule: Ein Jahr lang in anderen Klassenzimmern

Das Landratsamt hat jetzt die beiden Standorte als Ersatz für die wegen Brandschutzmängeln gesperrte Heinemann-Schule bestimmt. Der Enzkreis strebt dann für das übernächste Schuljahr eine zentrale Lösung an. Wo das möglich sein könnte, steht aber noch nicht fest.

Jetzt ist klar, wo die insgesamt rund 80 geistig- und körperbehinderten Kinder der Gustav-Heinemann-Schule in Pforzheim nach den Sommerferien unterrichtet werden. Nachdem Landrat Karl Röckinger Ende Juni die Bildungseinrichtung des Enzkreises geschlossen hatte, weil der Brandschutz nicht funktioniert, hat die Verwaltung nun zwei Ersatzstandorte bestimmt. „Die körperbehinderten Schüler kommen künftig in größerer Zahl in der kreiseigenen Pestalozzi-Schule auf dem Buckenberg in Pforzheim unter, ein Großteil der geistig behinderten Kinder lernt bis auf Weiteres in der Container-Anlage Obere Klinge im Neulinger Ortsteil Bauschlott“, so Frank Stephan, der für Bildung zuständige Dezernent.

Die Schäden im gesperrten Gebäude der Heinemann-Schule an der Habsburger Straße in Pforzheim lassen sich so schnell nicht beheben. „Kurzfristig ist das nicht möglich“, so der Dezernent – „ich rechne mit drei Jahren, vielleicht dauert es sogar noch länger.“

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