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Jungen Männer waren beim Speed-Dating der Agentur für Arbeit für Arbeitgeber und Flüchtlinge zwar in der klaren Überzahl, aber auch einige Frauen suchen mit ihrem Qualifikationen derzeit Jobs im Nordschwarzwald.
Jungen Männer waren beim Speed-Dating der Agentur für Arbeit für Arbeitgeber und Flüchtlinge zwar in der klaren Überzahl, aber auch einige Frauen suchen mit ihrem Qualifikationen derzeit Jobs im Nordschwarzwald.
21.11.2016

Gesucht und gefunden - Beim Speed-Dating für Arbeitgeber und Flüchtlinge funkt es

So schnell kann es beim „Speed-Dating“ für Arbeitgeber und Flüchtlinge gehen: Nach 20 Minuten hatte der erste Bewerber bei diesem ungewöhnlichem Vermittlungsformat der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim in der Calwer Aula seine Zusage für einen Arbeitsplatz in der Tasche.

Zwar erst einmal „nur“ für ein einwöchiges Praktikum ab Anfang nächsten Jahres, aber so fangen die meisten langfristigen Beschäftigungsverhältnisse heute ja an. Micail Mohajer aus dem Iran war der sichtlich Glückliche. Seit einem Jahr erst ist er als Asylbewerber aus dem Iran im Nordschwarzwald, hat in dieser Zeit ganz passabel Deutsch gelernt, wie er im Bewerbungs-Gespräch mit Clemens Amann, dem Personalverantwortlichen der Firma Friedrich Boysen aus Altensteig, unter Beweis stellt. Was Amann ohne lange zu zögern zugreifen ließ: Mohajer hat bereits Erfahrung als Schweißer; und ist, wie alle Bewerber hier an diesem Nachmittag, extrem hoch motiviert.

Ute Albers von der Agentur für Arbeit bestätigt, dass die erfolgreiche Vermittlung von Flüchtlingen in den hiesigen Arbeitsmarkt „mehr als ein zartes Pflänzchen“ sei. Die Unternehmen „saugten“ die neu zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte geradezu auf, andererseits seien die meist jungen Männer aus Ländern wie Syrien, Afghanistan oder dem Iran wirklich extrem hoch motiviert, sich hier zu beweisen

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