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Im gekennzeichneten Areal auf dem Stammheimer Feld III soll rund um den geplanten Klinikneubau der Gesundheitscampus Calw entstehen.
Im gekennzeichneten Areal auf dem Stammheimer Feld III soll rund um den geplanten Klinikneubau der Gesundheitscampus Calw entstehen.
24.11.2017

Gesundheitscampus in Calw wieder einen Schritt nach vorne gebracht

Der Gesundheitscampus hat im Calwer Landratsamt einen weiteren Schritt Richtung Realisierung gemacht. Im Rahmen des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs zur Gestaltung stieg dort ein Kolloquium, bei dem 14 renommierte Architekturbüros aus Deutschland, Österreich und Luxemburg die Gelegenheit nutzten, um Fragen zur Auslobung des Wettbewerbs zu stellen.

Dabei ging es unter anderem um die Raum- und Funktionsprogramme des Klinikneubaus und der übrigen Einrichtungen des geplanten Gesundheitscampus auf dem Stammheimer Feld III in Calw.

Weitere Schwerpunkte waren die äußere und innere Erschließung des Geländes sowie formale Bedingungen des Wettbewerbsverfahrens. Die Fragen wurden von den Campuspartnern und Andreas Quentin, dem Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Calw, beantwortet. Auch die anwesenden Fach- und Sachpreisrichter beteiligten sich an der Diskussion. Die vertretenen Architekturbüros waren für das Angebot des Kolloquiums dankbar und kündigten an, dass sie die Antworten in die anstehenden Planungen einfließen lassen werden. Im Anschluss an das Kolloquium folgte eine gemeinsame Besichtigung des Baufelds.

„Dass wir 14 angesehene Architekturbüros mit einer hervorragenden Expertise im Krankenhausbau für die Teilnahme am Wettbewerb zur Realisierung des Gesundheitscampus Calw gewinnen konnten, bestätigt, dass es sich um ein innovatives und zukunftsfähiges Projekt handelt“, freute sich der Calwer Landrat Helmut Riegger: „Ich bin überzeugt, dass wir eine sehr spannende Auswahl an Gestaltungsvorschlägen erhalten werden.“ Die Preisgerichtssitzung ist auf 28. März 2018 terminiert. Vom 9. bis 13. April werden die Wettbewerbsergebnisse im Landratsamt öffentlich ausgestellt. Auf dem 6,5 Hektar großen Gesundheitscampus sollen zum neuen Krankenhaus ein Nephrologisches Centrum mit 25 Dialyseplätzen, ein Zentrum für Psychiatrie mit einer Klinik für Psychosomatik (30 Betten), einer Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (zwölf Plätze) und einer Psychiatrischen Institutsambulanz sowie ein „Haus der Gesundheit“ entstehen.