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Jagdpächter Ulrich Ziegler will prüfen lassen, ob das in Kieselbronn gefundene Reh von einem Wolf getötet wurde.  Foto: Xaver Klaussner/stock.adobe.com (Symbolbild) 

Getötetes Reh in Kieselbronn: Ist ein Wolf für die Attacke verantwortlich?

Kieselbronn. Als Jagdpächter muss der Kieselbronner Ulrich Ziegler oft schlimme Verletzungen an Tieren registrieren. Durch den Straßenverkehr zum Beispiel oder auch durch wildernde Hunde. Letzteres habe sich in der jüngeren Vergangenheit deutlich verbessert, sagt Ziegler. Aber auch in Fällen, in denen ein Hund mal zugebissen habe – Wunden, wie er sie am Sonntagnachmittag sehen musste, waren auch für ihn entsetzlich.

Spaziergänger hatten das tote Wildtier nicht weit entfernt vom Kieselbronner Häckselplatz an der Bauschlotter Straße entdeckt und die Jäger alarmiert. Als zuständiger Pächter hatte Ulrich Ziegler das Reh geborgen – und hatte den Verdacht, dass hier ein Wolf zugeschlagen haben könnte.

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Der Anblick ließ ihn nicht los. Aus der Flanke war ein riesiges Stück herausgebissen. „Die Rippen waren glatt durch – als hätte jemand eine Geflügelschere angesetzt“, sagt Ziegler: „Ich habe so etwas noch nie gesehen.“ Deshalb hat der Kieselbronner mittlerweile die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in Freiburg eingeschaltet.

Die Institution ist vom Landesumweltministerium mit Untersuchungen zu Wölfen beauftragt worden. Und Ziegler möchte geprüft wissen, ob eventuell ein Wolf das Reh gerissen hat. Mehr dazu lesen Sie am Dienstag, 13. Oktober, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Alexander Heilemann

Alexander Heilemann

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