nach oben
17.07.2008

Getreidefeld in Flammen - Löschwasser im Pendelverkehr geholt

Hoch lodernde Flammen auf breiter Front vor nachtschwarzem Hintergrund - der Flächenbrand am Mittwochabend zwischen Niefern-Öschelbronn und Pinache war weithin zu sehen. Gleich mehrere Einheiten von freiwilligen Feuerwehren aus den Nachbargemeinden waren notwendig, um das brennende Getreidefeld zu löschen. Eine weggeworfene Zigarette könnte den Brand auf der Größe eines Fußballfelds ausgelöst haben.

Am Mittwochabend gegen 22.15 Uhr wurde die Öschelbronner Feuerwehr alarmiert, weil mehrere Anrufer einen Brand auf einem Getreidefeld zwischen Öschelbronn und Pinache gemeldet hatten. Als klar wurde, dass zum Löschen des ausgedehnten Flächenbrands größere Mengen Wasser benötigt würden, rief der Nieferner Feuerwehrkommandant Michael Szobries schon wenige Minuten später die Tanklöschfahrzeuge aus Niefern und Wiernsheim zur Unterstützung hinzu. Kurzzeitig war sogar die Rede von einer zweiten Einsatzstelle, was sich aber nicht betätigte.

Löschwasser im Pendelverkehr geholt

Der hoch lodernde Brand auf dem Getreidefeld wurde von den Besatzungen zweier Löschfahrzeuge bekämpft, während die beiden Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr Wasser vom Johanneshaus zur Einsatzstelle brachten. Ein schnelles und massives Eingreifen der Feuerwehr war notwendig, weil der kräftige Wind das Feuer anfachte.

Der Index für die Gefahr von Wald- und Flächenbränden stand allerdings auf der zweituntersten Stufe „gering“ und sank mittlerweile durch die Regenfälle bis Donnerstagmorgen auf „sehr gering“. Durch den kräftigen Wind wurde der Rauch nach Pinache und Wiernsheim geblasen, wo er bei zahlreichen Anwohnern für Beunruhigung sorgte. Im Einsatz waren neben den Feuerwehrabteilungen Öschelbronn, Niefern und Wiernsheim auch der Rettungsdienst und die DRK-Bereitschaft Wiernsheim als Sicherheit für die eingesetzten Feuerwehrleute.