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In heimeliger Idylle führt der Musikverein Bauschlott im Schlosshof vor vielen Besuchern eine Soiree auf. Foto: Dietrich
In heimeliger Idylle führt der Musikverein Bauschlott im Schlosshof vor vielen Besuchern eine Soiree auf. Foto: Dietrich
23.07.2017

Gewitterschauer machen bei Soiree des Musikvereins Bauschlott Strich durch die Rechnung

Neulingen-Bauschlott. Zum zweiten Mal in Folge musste die traditionelle, gut besuchte Soiree des Musikvereins Bauschlott im Schlosshof wegen Regens abgebrochen werden. Die rund 100 Mitwirkenden der verschiedenen Generationen des Musikvereins konnten dennoch vor der über 200-jährigen Kulisse des Schlosses zahlreichen Besuchern einen Teil ihres Repertoires vortragen.

Den Auftakt bildeten die Bläserklassen drei und vier der Friedrich-Weinbenner-Schule Neulingen, letztmals unter der Leitung von Simon Betz. Die Schüler der Klasse drei bewiesen unter anderem durch „Mit dem Strom“ und „Playing to ghetto“, ihr Gelerntes. Mit „Majestic March und „High Adventure“ schloss sich die Bläserklasse vier an.

Ein Novum war danach, zu Ehren der in den Ruhestand tretenden Rektorin Elisabeth Wolf, ein gemeinsamer Auftritt mit dem Schulchor unter der Leitung von Sabine Riehtmaier und der Bläserklasse vier mit „Wenn der Elefant in die Disco geht“. Gemeinsam mit dem Jugendorchester spielte die Bläserklasse vier „Holiday Cha- Cha“, erstmals unter der neuen Leitung von Matthias Hefner. Einige Schüler der Bläserklasse vier konnten bereits in das Jugendorchester integriert werden, das ebenfalls letztmals unter der Leitung von Musikdirektor Bruno Gießer zwei Stücke von „Abba“ und einschließlich der Zugabe drei von den Beatles vortrugen. „Die Soiree ist eine schöne Sache und es ist erfreulich, dass jedes Jahr mehr Besucher kommen“, freute sich Gießer.

Das Große Blasorchester mit Dirigent Oliver Bickel startete mit „Des Großen Kurfürsten Reitermarsch“, der gewöhnlich bei einem Großen Zapfenstreich gespielt wird. Hierzu wirkten auf der großen Schlosstreppe vier Fanfarenbläser mit.

Nachdem die Ouvertüre „Der Kalif von Bagdad“ kaum zur Hälfte gespielt war, musste das Orchester wie auch die Besucher wegen eines plötzlich aufkommenden kräftigen Gewitterschauers ins Trockene flüchten.

Als nach einer Weile der Regen wieder nachgelassen hatte, wurde dennoch klar, dass es auch schon wegen der vielen Blitze unverantwortlich wäre, nochmals aufzutreten. Dennoch ließen es sich die zwei Posaunisten Anna-Lena Schestag und Urs Kazenmaier nicht nehmen, unter der alten Linde noch zum Abschluss mit einem Duett zu erfreuen.