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15.05.2014

Gleich zwei Baustellen mit Behinderungen drohen auf der A 8

In Zusammenhang mit dem sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen den Anschlussstellen Karlsbad und Pforzheim-West beginnt die zweite Bauphase im östlichen Bauabschnitt, teilt das Regierungspräsidium mit. Hierzu muss zunächst die Verkehrsführung umgebaut werden. Um dabei den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, werden die Umbauarbeiten abends und nachts durchgeführt. Auch zwischen Pforzheim-West und Pforzheim-Ost wird die Fahrbahn demnächst erneuert.

Als Termine sind Donnerstag, 22.05.2014, 19 Uhr bis Freitag, 23.05.2014, 6 Uhr, Freitag, 23.05.2014, 20 Uhr bis Samstag, 24.05.2014, 6 Uhr und Montag, 26.05.2014, 19.30 Uhr bis Montag, 26.05.2014, 24 Uhr vorgesehen.

Für die Einrichtung der Verkehrsführung sind Markierungsarbeiten und das Umstellen von Schutzwänden als Fahrbahntrennung notwendig. In der so genannten „4+0 Verkehrsführung“ wird der Gesamtverkehr am Montagabend über ein Provisorium östlich der Pfinztalbrücke auf die neu gebaute Richtungsfahrbahn Stuttgart-Karlsruhe geführt.

Diese Verkehrsumlegung ist zur Sanierung der Klosterwegbrücke und für den Neubau der beiden Unterführungsbauwerke „Rannwald“ und „Bärengrund“ im Zuge der Richtungsfahrbahn Karlsruhe-Stuttgart - östlich der Pflinztalbrücke - erforderlich. Darüber hinaus wird in dieser zweiten Bauphase die bereits dreispurig ausgebaute Betonfahrbahn saniert. Ebenso werden Einrichtungen für die Fahrbahnentwässerung nachgerüstet. Die zweite Bauphase dauert voraussichtlich bis Ende des Jahres.

Den Verkehrsteilnehmern steht während der oben genannten Umbauzeiten in beiden Fahrtrichtungen jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und Terminverschiebungen daher nicht auszuschließen.

Zudem wird ab Montag, 19. Mai, auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-West und Pforzheim-Ost die Fahrbahndecke aus offenporigem Asphalt auf einer Strecke von knapp vier Kilometern erneuert. Die Arbeiten dauern rund acht Wochen. Die Baukosten von fünf Millionen Euro trägt der Bund als Baulastträger der Straße.

Die Arbeiten sind dringend erforderlich, da der Fahrbahnbelag bereits starke Schäden aufweist, die im Winter zu erheblichen Problemen in diesem Bereich führen können. Insbesondere die Lkw-Spur zeigt deutliche Verschleißerscheinungen in Form von Kornausbrüchen, die sich bei dieser Art des Belags erfahrungsgemäß sehr schnell ausbreiten und vertiefen. Die Erneuerung der offenporigen Asphaltschichten erfordert eine Vollsperrung der gesamten Richtungsfahrbahn. Aus diesem Grund wird der Verkehr vollständig auf die Richtungsfahrbahn Karlsruhe umgelegt und über vier verengte Fahrspuren geführt.

Die Anschlussstelle Pforzheim-Nord bleibt weitestgehend in Betrieb. Lediglich für die Herstellung des Belags im unmittelbaren Bereich der Ausfahrt muss die Anschlussstelle in Fahrtrichtung Stuttgart, also die Ausfahrt von Karlsruhe kommend und die Auffahrt in Richtung Stuttgart, für zwei Wochen gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt in dieser Zeit über die ausgeschilderte U 7, U 7a und U 28, also im Wesentlichen über die B 294 und die B 10. Diese Sperrung wird voraussichtlich von Montag, 23. Juni 2014, bis Sonntag, 6. Juli 2014, statt finden. Der genaue Zeitraum der Sperrung wird nochmals gesondert bekannt gegeben.

Mit starken Verkehrsbehinderungen in beiden Fahrtrichtungen ist zu rechnen. Die Autofahrer werden insbesondere im Bereich der Enztalquerung aufgrund der starken Gefällestrecken um erhöhte Vorsicht gebeten.