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Magische Momente: Hochzeiten an besonders einprägsamen Daten – wie es sie im Juli wieder gibt – erfreuen sich auch in der Region großer Beliebtheit. Foto: Mirgeler/dpa
Magische Momente: Hochzeiten an besonders einprägsamen Daten – wie es sie im Juli wieder gibt – erfreuen sich auch in der Region großer Beliebtheit. Foto: Mirgeler/dpa
07.07.2017

Glück im Blick: Paare suchen sich oft besondere Hochzeitstage aus

Pforzheim/Enzkreis. „Ich hab‘ den besten aller Ehemänner.“ Diesen Satz würden viele frisch verheiratete Frauen schwungvoll unterschreiben. Die Salmbacherin Silvia Jahn spricht ihn allerdings voller Überzeugung nach 40 Jahren aus. Und das ist dann doch schon wieder etwas Besonderes. Genau wie das Hochzeitsdatum des Ehepaars.

Am 7.7.1977 haben sie und ihr Mann Detlef in Pforzheim geheiratet und seitdem läuft es rund, sind sich die 64-Jährige und der 61-Jährige einig. „Wir sind nach wie vor glücklich“ – und mit einem Augenzwinkern: „Das Schnapszahldatum der Trauung hat Glück gebracht.“ Zu einer funktionierenden Ehe gehörten aber natürlich noch ganz andere Dinge wie ein liebevolles Miteinander, gegenseitige Achtung, gemeinsame Ziele und das Meistern schwieriger und trauriger Ereignisse, die auch im Leben der Jahns nicht ausgeblieben sind. Das Datum der Hochzeit sei da einfach ein netter Zusatz.

An den sogenannten Schnapszahltagen des Jahres gibt es in Baden-Württemberg kaum noch freie Hochzeitstermine. Heiratswillige haben großes Interesse an Trauungen am 1.7.17, 7.7.17 und 17.7.17, meldet die Deutsche Presse-Agentur. Das sind zwar keine klassischen Schnapszahldaten wie beispielsweise der 7.7.77, als sich die Jahns getraut haben. Trotzdem verzeichnet das Pforzheimer Standesamt an Tagen mit besonderen Zahlenkonstellationen immer überdurchschnittlich viele Trauungen. „Normalerweise werden in Pforzheim an beliebten Terminen sieben bis acht Trauungen durchgeführt“, sagt Pressesprecher Philip Mukherjee. Heute wollen sich im Pforzheimer Standesamt sogar elf Paare trauen.

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