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Lächelt über den dicken Fund: Thorben Weisheit aus Huchenfeld mit einem Pilz, der ein Kilo wiegt und einen Hutdurchmesser von 28 Zentimeter aufweist. Fotos: privat
Lächelt über den dicken Fund: Thorben Weisheit aus Huchenfeld mit einem Pilz, der ein Kilo wiegt und einen Hutdurchmesser von 28 Zentimeter aufweist. Fotos: privat
Glücklich: Konrad Wirths großer Pfifferling bringt 61 Gramm auf die Waage.
Glücklich: Konrad Wirths großer Pfifferling bringt 61 Gramm auf die Waage.
22.08.2017

Glückspilze präsentieren stolz ihre Ausbeute

Enzkreis. Die optimale Witterung zieht die Pilzsammler in die Wälder. Und die Ausbeute ist beachtlich. Ganze 61 Gramm bringt der Pfifferling von Konrad Wirth aus Tiefenbronn auf die Waage. Voller Stolz präsentiert er sein „rekordverdächtiges Exemplar“, wie er seinen Fund selbst charakterisiert.

Pilze sammelt er in seiner Freizeit und ist dazu vor allem in den heimischen Wäldern unterwegs. Wo genau er seine Pfifferlinge findet, verrät er nicht: Exakt das stellt schließlich die Kunst des Pilzsammelns dar. Sein Interesse an den Gewächsen kommt nicht von ungefähr: Der Besuch im Wald sei eine Familientradition, die er von seinen Eltern übernommen habe. Als aktiver Tischtennisspieler und begeisterter Fußballer beschränke sich die Suche nach den Pilzen jedoch aufs Wochenende, wie Konrad Wirth einräumt. Gesammelt werden von ihm hauptsächlich Pfifferlinge, Steinpilze, Maronen und Hexen-Röhrlinge. Sein 61-Gramm-Pfifferling wurde übrigens problemlos ins Mittagessen integriert.

Doch er bleibt nicht der einzige Glückspilz. Auch der zehnjährige Thorben Weisheit aus Huchenfeld zeigt stolz seinen Fund. Ob es sich hierbei um einen Steinpilz oder eine Marone handelt, kann die Familie nicht sicher bestimmen. Ist sich aber sicher, dass es sich um ein grundsätzlich genießbares Exemplar handelt. „Sobald es die ersten Pilze gibt, ist er auf dem Weg Richtung Wald“, berichtet seine Mutter Malwine Weisheit. Von klein auf seien die Kinder im Wald mit dabei. Mit ihren eigenen Eltern ging Malwine Weisheit früher in den Wald und lernte, einige Pilze zu erkennen. Dieses Wissen gab sie an ihre Kinder weiter und führt somit die Tradition des Pilzsammelns in der Familie fort. Steinpilze mag Thorben am liebsten. Zufrieden trug der Junge seinen Pilz den ganzen Weg nach Hause, berichtete die Mutter. Mit einem Kilo Gewicht und einem Hutdurchmesser von 28 Zentimetern kann sich Thorbens Fund durchaus sehen lassen.