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Symbolbild: dpa
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06.09.2017

Goldraub-Prozess im Endspurt - zähes Ringen um Schadenshöhe

Pforzheim/Enzkreis. Der Goldraub-Prozess steht kurz vor der Zielgeraden. Am Mittwoch hielten Staatsanwaltschaft und Verteidiger nach monatelangem, zähen Ringen ihre Plädoyers. Für die drei verbliebenen Angeklagten wurden wegen schwerem Bandendiebstahl sowie Beihilfe dazu Gesamtfreiheitsstrafen zwischen einem Jahr und zehn Monaten und drei Jahren gefordert – in einem Fall zur Bewährung ausgesetzt.

Das letzte Wort hat nun die Große Auswärtige Strafkammer des Landgerichts Karlsruhe in Pforzheim unter Vorsitz von Richter Andreas Heidrich am kommenden Donnerstag. Dann wird das Urteil erwartet.

Im Zentrum des nun drei Monate andauernden Prozesses stand immer wieder der entstandene Schaden, den die Männer aus Pforzheim und dem Enzkreis angerichtet haben sollen. Im Oktober und November des vergangenen Jahres hätten diese goldhaltige Flüssigkeit und Stanzabfälle aus einem Unternehmen aus dem Enzkreis gestohlen, reines Edelmetall daraus gewonnen und schließlich verkauft, so der Vorwurf. Am ersten Verhandlungstag stand ein Goldwert von 670 000 Euro im Raum. Im Laufe des Prozesses berichtete die bestohlene Firma von einem Schaden in Höhe von vier Millionen Euro.

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