760_0900_127173_Diakoniegottesdienst_Remchingen_03.jpg
Auf Abstand und mit Maske feiern rund 200 Gottesdienstbesucher unter freiem Himmel den Remchinger Diakonie-Gottesdienst.  Foto: Zachmann 

Gottesdienst in Remchingen unter freiem Himmel

Remchingen. Ursprünglich hatte die Diakoniestation Remchingen einen Festgottesdienst in der Kulturhalle geplant – samt Mittagessen und Richtfest für den Erweiterungsbau. Nun spielten am Sonntag die Posaunen mitten auf der Neuen Ortsmitte und luden bei strahlendem Sonnenschein rund 200 Besucher corona-konform mit Masken zum gemeinsamen Gotteslob unter freiem Himmel ein. Das Hygienekonzept für den Gottesdienst hatten die Verantwortlichen mit der Kommune abgestimmt, das Kulturhallenteam packte bei der technischen Umsetzung mit an.

„Das ist heute ein Geschenk, ein Aufatmen und eine Ermutigung für uns als Diakoniestation, aber auch für viele Mütter, die in den zurückliegenden Monaten besonders viel managen mussten“, begrüßte der Remchinger Diakonie-Vorsitzende Karl-Heinz Stengel am Muttertag die Besucher auf den auf Abstand gestellten Stühlen sowie hinter den Fenstern und auf den Emporen des Betreuten Wohnens – und ebenso viele an den Bildschirmen der Online-Übertragung.

Gemeinsam mit Hans-Martin Griesinger, Nöttinger Pfarrer im Ruhestand, berichtete Stengel von „wahren Wundern“, die sie erlebt hätten. Ein Spender habe 10.000 Euro gegeben mit dem Wunsch, Ältere und Bedürftige mit Mittagessen zu versorgen – inzwischen brachte die Station über 1000 Essen von örtlichen Anbietern in die Häuser. Für kommenden Samstag organisiert die Diakonie schon die dritte Impfaktion in der Kulturhalle – bis zu 500 Impfdosen sind vorgesehen.

Abschließend berichtete Stengel von einer neuen Idee: Eine Wohngemeinschaft für ältere und auch behinderte Menschen soll an der Wilferdinger Albstraße entstehen.