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Auf dem Ispringer Friedhof soll ein neues Urnengrabfeld entstehen. Foto. Scheck 

Grabsteine sind aktuell sehr teuer: Gemeinderat Ispringen beschäftigt sich mit neuem Urnengrabfeld

Ispringen. Auf dem Ispringer Friedhof soll östlich der Aussegnungshalle auf einer Fläche von 350 Quadratmetern ein neues Urnengrabfeld entstehen, darüber wurde bereits im April im Gemeinderat gesprochen. „Die Nachfrage nach diesen Gräbern ist sehr hoch“, so Bürgermeister Thomas Zeilmeier in der Gemeinderatssitzung vom 1. Juli. Daher duldet die Maßnahme auch keinen Aufschub, wie es von Elisabeth Vogt (Liste Mensch und Umwelt, LMU) nachgefragt wurde.

Denn wie in so vielen Branchen ist es auch bei diesem Projekt so, dass die Marktsituation in der Baubranche durch die Corona-Pandemie sehr angespannt ist, woraus hohe Preissteigerungen resultieren. Die Kostenschätzung vom Oktober 2020 belief sich auf einen Betrag von 155.000 Euro brutto, während die Entwurfsplanung vom Juni 2021 mit Gesamtkosten von nun 185.000 Euro brutto rechnet.

Die Steigerung von 30.000 Euro ist auf die gestiegenen Preise zurückzuführen, beispielsweise gibt es eine Baupreiserhöhung von 40 Prozent bei Grabsteinen. Im Zuge der Ausschreibung wurde nun beschlossen, vorerst nur 50 Grabsteine zu bestellen, anstatt 70, die ursprünglich vorgesehen waren. Die restlichen 20 Stelen können in den Folgejahren und bei Bedarf nachgeordert werden.

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