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Bernhard Freckmann vom Verein, der sich um die KZ-Gedenkstätte kümmert, erzählt auf dem Gräberfeld von den hier bestatteten 1267 Häftlingen. Viele Grabsteine tragen nur Nummern, weil man nicht allen Opfern Namen zuordnen konnte.  Foto: Hepfer 

"Grauenhafte Eindrücke, die ich mein ganzes Leben lang nicht vergesse": Vaihinger KZ rückt 75 Jahre nach Befreiung wieder ins Bewusstsein

Vaihingen an der Enz. Sie war erst 19 Jahre alt, als das Konzentrationslager Vaihingen/ Enz im Sommer 1944 gebaut wurde. Und dennoch erinnert sich die heute 95-jährige Wendelgard von Staden noch an alle Einzelheiten, als wäre es gestern gewesen. Wenn die Tochter der Kleinglattbacher Hofgutbesitzerin Irmgard von Neurath, bei der die Häftlinge in der Landwirtschaft arbeiten mussten, von den Gräueltaten der SS-Männer erzählt, läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. Rund 1600 Zwangsarbeiter sind in dem vom Arbeits- zum Sterbelager umfunktionierten KZ ums Leben gekommen, bevor es am 7. April 1945 von der französischen Armee befreit wurde. Das ist nun schon 75 Jahre her, genauso wie die Kapitulation der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg am 8. Mai 1945. Ein Datum, dass gerade dann verstärkt ins Bewusstsein rückt, wenn sich die damaligen Ereignisse auf besondere Weise jähren.

Plötzlich mit dem Sterben konfrontiert

„Die Zustände im KZ könnte

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