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Viel gejubelt, wenig gefahren - nach dem EM-Spiel gegen die Niederlande zog es nicht so viele Fans zum Autokorso wie nach dem Sieg gegen Portugal. © Seibel
14.06.2012

Große Freude, kleiner Korso - friedliche EM-Party

"Wir sind mit dem Ablauf der Fan-Feiern aus polizeilicher Sicht sehr zufrieden", freut sich Polizeisprecher Frank Otruba über friedlichen Fanjubel in Pforzheim und im Enzkreis. Außer einer Körperverlezung und Beleidigung sowie drei Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten gab es nichts Besonderes zu verzeichnen. Zwei Volltrunkene machten Bekanntschaft mit der Ausnüchterungszelle, und einige Autofahrer wurden angesprochen, sich doch etwas mehr an die Verkehrsregeln zu halten.

Bildergalerie: Fans feiern den Deutschland-Sieg im Autokorso

Bildergalerie: Deutschland-Niederlande 2:1: Jubel am Schlosskeller

Während in Deutschland gerade darüber diskutiert wird, wie man der Gewalt in und vor den Fußballstadien Einhalt gebieten kann, können die Polizisten in der Region bislang aufatmen. Sie sind zwar während der EM quasi im Dauereinsatz, aber Ausschreitungen wie etwas bei der Fußball-WM vor zwei Jahren hat es bislang nicht gegeben. Die Fans scheinen das Fußballfest bislang tatsächlich als großes Fest zu genießen.

Bildergalerie: Fans feiern Deutschland-Sieg im Enzauenpark - 2

Rund 2000 Fans zählte die Polizei im Pforzheimer Enzauenpark, 450 auf dem Mühlacker Kelterplatz, je 300 in den Pforzheimer Fan-Treffpunkten "Schloßkeller" und "Palm Beach". Auch im Enzkreis habe es in verschiedenen Gaststätten oder Vereinsheimen Public Viewings gegeben. Bis zu 4000 Fans seien hier unterwegs gewesen. Im portugiesischen Kulturzentrum wurde der 3:2-Sieg Portugals gegen Dänemark gefeiert. Auch hier verlief der Jubel unter dem Klang der Trommeln ausgesprochen friedlich.

Bildergalerie: Fans feiern Deutschland-Sieg im Enzauenpark - 1

Kurios: Beim ersten Deutschland-Spiel gegen Portugal gab es in Pforzheim einen großen Autokorso und in Mühlacker nicht. Dieses Mal, so Otruba, habe es in Pforzheim keinen wirklich nennenswerten Autokorso gegeben, dafür aber in Mühlacker, wo etwa 40 Autos mit rund 150 Teilnehmern für Hup- und Jubelorgien sorgten. Freudetrunkene Fans wären durch die Mühlacker Bahnhofstraße gezogen und hätten sich teilweise auch auf der Fahrbahn niedergelassen.

Bildergalerie: Deutschland-Niederlande 2:1: Jubel in der FH - 1

Das hat auch die Polizei in Pforzheim immer wieder beschäftigt. Vor dem "Schloßkeller" hätten rund 300 Menschen den Sieg auf der Straße gefeiert. Im Bereich Waisenhausplatz und Zerrennerstraße hätten sich 200 Fahnen schwingende Menschen versammelt. Für die Polizei hieß das, zwischendurch die Straßen für den Verkehr zu sperren und für die Räumung der Fahrbahn zu sorgen. Wer nach dem Deutschland-Spiel mit dem Auto durch die Pforzheimer Innenstadt fahren wollte, musste je nach Route Verzögerungen hinnehmen.

Bildergalerie: Deutschland-Niederlande 2:1: Jubel in der FH - 2

Bis Mitternacht seien die Straßen aber wieder frei gewesen. Um 0.30 Uhr, so Otruba, hätte auch die Straßenreinigung ihren Dienst erledigt gehabt. tok

Bildergalerie: Pu­b­lic Vie­wing Kelterplatz: Deutschland-Niederlande - 1

"Wir sind mit dem Ablauf der Fan-Feiern aus polizeilicher Sicht sehr zufrieden", freut sich Polizeisprecher Frank Otruba über friedlichen Fanjubel in Pforzheim und im Enzkreis. Außer einer Körperverlezung und Beleidigung sowie drei Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten gab es nichts Besonderes zu verzeichnen. Zwei Volltrunkene machten Bekanntschaft mit der Ausnüchterungszelle, und einige Autofahrer wurden angesprochen, sich doch etwas mehr an die Verkehrsregeln zu halten.

Bildergalerie: Pu­b­lic Vie­wing Kelterplatz: Deutschland-Niederlande - 2

Während in Deutschland gerade darüber diskutiert wird, wie man der Gewalt in und vor den Fußballstadien Einhalt gebieten kann, können die Polizisten in der Region bislang aufatmen. Sie sind zwar während der EM quasi im Dauereinsatz, aber Ausschreitungen wie etwas bei der Fußball-WM vor zwei Jahren hat es bislang nicht gegeben. Die Fans scheinen das Fußballfest bislang tatsächlich als großes Fest zu genießen.

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Rund 2000 Fans zählte die Polizei im Pforzheimer Enzauenpark, 450 auf dem Mühlacker Kelterplatz, je 300 in den Pforzheimer Fan-Treffpunkten "Schloßkeller" und "Palm Beach". Auch im Enzkreis habe es in verschiedenen Gaststätten oder Vereinsheimen Public Viewings gegeben. Bis zu 4000 Fans seien hier unterwegs gewesen. Im portugiesischen Kulturzentrum wurde der 3:2-Sieg Portugals gegen Dänemark gefeiert. Auch hier verlief der Jubel unter dem Klang der Trommeln ausgesprochen friedlich.

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Kurios: Beim ersten Deutschland-Spiel gegen Portugal gab es in Pforzheim einen großen Autokorso und in Mühlacker nicht. Dieses Mal, so Otruba, habe es in Pforzheim keinen wirklich nennenswerten Autokorso gegeben, dafür aber in Mühlacker, wo etwa 40 Autos mit rund 150 Teilnehmern für Hup- und Jubelorgien sorgten. Freudetrunkene Fans wären durch die Mühlacker Bahnhofstraße gezogen und hätten sich teilweise auch auf der Fahrbahn niedergelassen.

{element10}Das hat auch die Polizei in Pforzheim immer wieder beschäftigt. Vor dem "Schloßkeller" hätten rund 300 Menschen den Sieg auf der Straße gefeiert. Im Bereich Waisenhausplatz und Zerrennerstraße hätten sich 200 Fahnen schwingende Menschen versammelt. Für die Polizei hieß das, zwischendurch die Straßen für den Verkehr zu sperren und für die Räumung der Fahrbahn zu sorgen. Wer nach dem Deutschland-Spiel mit dem Auto durch die Pforzheimer Innenstadt fahren wollte, musste je nach Route Verzögerungen hinnehmen.

{element11}Bis Mitternacht seien die Straßen aber wieder frei gewesen. Um 0.30 Uhr, so Otruba, hätte auch die Straßenreinigung ihren Dienst erledigt gehabt. tok

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