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Radfahrer haben auf schmalen Pfaden in abschüssigem Gelände einen Riesenspaß. In Baden-Würrtemberg ist das jedoch nicht erlaubt – bundesweit einzigartig. hase
Radfahrer haben auf schmalen Pfaden in abschüssigem Gelände einen Riesenspaß. In Baden-Würrtemberg ist das jedoch nicht erlaubt – bundesweit einzigartig. hase
20.07.2016

Große Gefahr: Unbekannte legen Bikern bei Neuenbürg Hindernisse in den Weg

Seit ein paar Jahren fährt auf den Mountainbike-Touren von Markus Speil die Angst mit. Auf einem Weg von Straubenhardt hinunter ins Enztal nach Neuenbürg legen ihm Unbekannte immer wieder Äste, Baumstämme und nun auch Steine in den Weg. Solche Hindernisse, da ist sich der Schwanner sicher, seien allein dazu da, Radfahrer wie ihn zu verletzen.

Einmal sei ihm das sogar schon passiert, so Speil. Um die Hoheit im Forst zurückzuerlangen, ist das Verbarrikadieren von Waldwegen mittlerweile keine Seltenheit mehr im Streit zwischen Mountainbikern und Wanderern. Dabei zeigt eine Studie: Nur eine kleine Minderheit innerhalb der beiden Gruppen pflegt eine Rivalität bis zum Äußersten. Der Weg das Rotenbachtal in Richtung Enz hinab ist laut Markus Speil teils schmaler, teils breiter als zwei Meter: „Trotzdem berechtigt das niemanden, so etwas zu machen. Und Wanderer habe ich dort auch noch nie gesehen.“ Der 42-Jährige befreit den Steig seit drei Jahren immer wieder von Barrieren. Nach ein paar Wochen liegen wieder Äste, Baumstämme und Steine im Weg. Vergangenes Jahr konnte Speil einem Hindernis nicht rechtzeitig ausweichen und ist über den Lenker gestürzt.

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