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Gerade noch rechtzeitig konnten zwei Großeltern mit ihren beiden Enkelkindern ihr Haus in Keltern-Dietlingen verlassen. Kurz darauf stand das Erdgeschoss in Vollbrand. © Seibel
04.03.2012

Großeltern flüchten mit Enkeln aus brennendem Haus

Keltern-Dietlingen. Glück im Unglück hatten ein älteres Ehepaar und ihre zwei Enkelkinder, die am Sonntagmorgen um 7.55 Uhr durch Brandgeräusche und einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen wurden. Sie konnten noch rechtzeitig aus ihrem zweigeschossigen Einfamilienhaus ins Freie flüchten, bevor das Erdgeschoss in dem älteren Gebäude an der Turnstraße in Keltern-Dietlingen im Vollbrand stand. PZ-news zeigt am Nachmittag ein Video zum Thema.

Bildergalerie: Brandruine nach Hausbrand in Dietlingen

Als der Hausbesitzer nach dem Rechten sah, drang aus der Erdgeschosswohnung bereits Rauch heraus. Noch untersucht die Kriminalpolizei die genaue Brandursache, aber schon jetzt steht fest: Die im Obergeschoss schlafenden Großeltern und ihre Enkel hatten Glück, dass sie körperlich unbeschadet dem Feuer entkommen sind. Um die Folgen des Schocks insbesondere auch für die Kinder zu mildern, waren DRK und der Notfallnachsorgedienst zur Betreuung vor Ort.

Bildergalerie: Hausbrand in Keltern: Großeltern und Enkel können sich retten

Um die Flammen zu löschen musste ein Großaufgebot an Feuerwehren aus den benachbarten Gemeinden nach Dietlingen zu Hilfe eilen. Den Brand unter Kontrolle brachten 58 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Keltern, Birkenfeld, Straubenhardt und Neuenbürg. Auch Kreisbrandmeister Christian Spielvogel eilte zum Brandort. Die Nachlöscharbeiten werden sich wohl noch bis in die Mittagsstunden hinziehen.

Da das Haus nach dem Vollbrand im Erdgeschoss , den Rauchschäden im oberen Stockwerk und der massiven Beschädigung der Außenfassade unbewohnbar geworden ist, hat Kelterns Bürgermeister Ulrich Pfeifer den Brandopfern schnelle Hilfe und eine Unterbringung in der Gemeinde zugesichert.

Bislang wurde festgestellt, dass der Brand vermutlich durch einen technischen Defekt im Badezimmer verursacht wurde. Ein Fremdverschulden wird mit dem derzeitigen Ermittlungsstand aber ausgeschlossen. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Kriminalpolizei auf rund 150.000 Euro. tok/pol

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