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14.03.2016

„Grünes Klassenzimmer“ in der Grundschule

Neuhausen. Seit einigen Jahren macht die Grundschule der Verbandsschule im Biet in Neuhausen-Steinegg bei der Aktion „Grünes Klassenzimmer“ vom Landratsamt mit. Die Aktion findet auf der Streuobstwiese statt, die gegenüber der Schule liegt. Von Anfang an ist Herr Rapp aus dem Kreis Böblingen der verantwortliche Streuobstpädagoge. Das Projekt beginnt im Februar in der dritten Klasse und dauert bis ins folgende Schuljahr, der vierten Klasse. Sie endet im Herbst mit der Obsternte und dem Pressen von Apfelsaft. Jede Klasse hat bisher einen Baum gepflanzt und viel über Obstbäume, Pflanzen, Tiere und Insekten auf einer Streuobstwiese erfahren.

Was machen Sie als Streuobstpädagoge?

Ich gehe mit Schulklassen der 3. und 4. Klasse ins „grüne Klassenzimmer“, die Streuobstwiese. Mir geht es darum, den Kindern zu zeigen, wie wichtig die Streuobstwiese ist.

Wie wird man Streuobstpädagoge?

In Böblingen gibt es eine Streuobstschule. Dort trifft man sich an verschiedenen Wochenenden und lernt, was man als Streuobstpädagoge wissen muss.

Ist das ein Beruf?

Nein, das ist kein Beruf, das macht man in der Freizeit.

Warum wurden Sie Streuobstpädagoge?

Weil es Spaß macht, auf der Wiese etwas zu tun: Bäume pflanzen, Bäume schneiden und Kindern etwas über die Natur beizubringen.

Wie lange sind Sie schon Streuobstpädagoge?

Ich mache das schon vier Jahre lang.

An wie vielen Schulen waren Sie schon tätig?

Nur an der Grundschule in Steinegg.

Wie viele Bäume haben Sie schon mit Schulklassen gepflanzt?

Sieben Bäume habe ich schon mit den Dritt- und Viertklässlern auf der Wiese gepflanzt.