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Symbolfoto: Pixabay
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12.02.2019

Grünes Licht für die Forstreform im Kreis Calw

Kreis Calw. Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs von 2018 hat das Land ein Kooperationsmodell zur Neuorganisation des Forsts entwickelt. Das Landratsamt Calw als untere Forstbehörde kann demnach die Privat- und Kommunalwaldbesitzer auch künftig bei der Bewirtschaftung ihrer Wälder unterstützen. „Dies eröffnet die Möglichkeit, auf bewährte Strukturen zurückzugreifen“, sagte Landrat Helmut Riegger zu dem Modell.

Eine Umfrage der Verwaltung bei den waldbesitzenden Kommunen hat nun gezeigt, wie sie ihre Forstbetriebe künftig organisieren wollen. Die 24 Orte mit einer Forstbetriebsfläche von 19.000 Hektar möchten weiter die forsttechnische Betriebsleitung durch das Landratsamt ausüben lassen. Das teilte Reinhold Rau, zuständiger Dezernent für Land- und Forstwirtschaft den Kreisräten des Verwaltungs- und Wirtschaftsausschusses mit.

Getrennt vom Staatswald, werden in den Landratsämtern untere Forstbehörden gebildet. Für die künftig zu betreuenden Waldflächen wurde nun ein Entwurf zur neuen Einteilung der Reviere erarbeitet. Im März sei dann die Stellenvergabe vorgesehen. Das Landratsamt Calw werde den Holzverkauf als freiwillige Leistung weiter anbieten, versprach Rieger.

Der Ausschuss stimmte diesen Eckpunkten einstimmig zu.

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