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Spannende Arbeit: Emil Koch vom Polizeirevier Nord in Pforzheim (hinten Mitte) zeigt der Klasse 4a der Grundschule Ersingen, was auf einer Wache täglich passiert. Foto: Ketterl
Spannende Arbeit: Emil Koch vom Polizeirevier Nord in Pforzheim (hinten Mitte) zeigt der Klasse 4a der Grundschule Ersingen, was auf einer Wache täglich passiert. Foto: Ketterl
05.03.2018

Grundschüler aus Ersingen bei der Polizei auf Verbrecherjagd

Pforzheim. Über 500 Polizisten arbeiten beim Revier Nord in Pforzheim. Einer von ihnen ist Emil Koch. Seit 23 Jahren ist er Polizist. Daher weiß er auch viel von seinem Beruf und dem Arbeitsalltag zu berichten, als er die Klasse 4a der Grundschule Ersingen durch die Wache führt.

Denn dort geht es tatsächlich oftmals so zu, wie die Kinder es aus dem Fernsehen kennen. 24 Stunden am Tag ist dort immer jemand im Dienst, um sich um die Sorgen und Nöte der Einwohner in Pforzheim und vielen Orten im Enzkreis zu kümmern. Drei Polizeiautos mit Mitarbeitern des Reviers sind immer auf der Straße unterwegs – „und dann ganz schnell dort, wo zum Beispiel ein Unfall passiert ist oder ein Ladendieb geschnappt werden muss“, sagt Koch. Jeden Tag gibt es zwischen 20 und 40 Einsätze, am Wochenende können es auch gut mal 100 sein. Was ein Polizist mache, wenn es gerade mal kein Unfall oder Ähnliches ist, wollen die Schüler wissen. „Dann müssen wir am Computer Berichte darüber schreiben, was bei den letzten Einsätzen passiert ist“, sagt Koch. Dass dafür oft nur wenig Zeit bleibt, stellen die Schüler fest, als über Funk ständig neue Ereignisse gemeldet werden, bei denen die Polizei eingreifen muss. An einem Bildschirm können die Kinder sehen, wie ein Streifenwagen zum Einsatz fährt. Jedes Polizeiauto lässt sich per Satellit und Funktechnik verfolgen.

Was doch anders ist als im Fernsehen: Koch hat in all den Jahren als Polizist im Einsatz noch nie schießen müssen.