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Bauarbeiter stellen ein Gerüst an einem Rohbau: Gebaut wird durchaus. Doch bei Gebäuden für günstigen Wohnraum mangelt es vielerorts. Auch im Enzkreis wird darüber disktutiert. Foto: Holschneider/dpa
Bauarbeiter stellen ein Gerüst an einem Rohbau: Gebaut wird durchaus. Doch bei Gebäuden für günstigen Wohnraum mangelt es vielerorts. Auch im Enzkreis wird darüber disktutiert. Foto: Holschneider/dpa
26.03.2018

Günstiger Wohnraum im Enzkreis rar: Soziales Wohnen wird zum Thema im Kreistag

Enzkreis. Auch im Enzkreis macht sich die Politik Gedanken über günstigen Wohnraum. Ein Antrag der CDU im Kreistag, ein Vorstoß der SPD – und das Thema nimmt Fahrt auf.

Die Flüchtlingskrise hat es an den Tag gebracht: Vielerorts im Enzkreis zeigte die Frage der Unterbringung anerkannter Asylbewerber, wie dünn teilweise günstiger Wohnraum gesät ist. Und wie knapp die Möglichkeiten sind, auch eigene Bürger auf die Schnelle unterzubringen, wenn Not am Mann ist. Die Pläne der GroKo in Berlin für sozialen Wohnungsbau will man im Enzkreis deshalb nicht abwarten und selbst aktiv werden. Die CDU-Fraktion beantragt, dass sich der Kreis bei der „Schaffung bezahlbaren Wohnraums“ selbst engagieren solle. Ziel müsse die „angemessene Wohnversorgung einkommensschwacher Bevölkerungskreise“ sein, so Fraktionschef Günter Bächle. Ein Ziel, das sein SPD-Amtskollege Hans Vester und seine Fraktion voll und ganz unterschreiben. Vester hatte das Thema bereits in seiner Haushaltsrede zum Etat 2018 in den Blick gerückt. Eine Art Enzkreis-GroKo in dieser Frage also. Der zuständige Dezernent Wolfgang Herz will den Antrag am 16. April dem Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss des Kreistags zur Kenntnis bringen.

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